Jungfernflug in den Tod
Der Kauf eines Ultraleichtflugzeugs brachte einem 58-jährigen Hobbypiloten aus Fahrenkrug nicht viel Glück: Nach einigen absolvierten Testflügen kaufte er die Maschine mit der Kennzeichnung D-MBUF und wollte sie noch am gleichen Tag trotz schlechter Wetterlage überführen. Starker Wind, heftige Regenfälle und dichter Nebel (Sichtweite ca. 200m) bilden im allgemeinen keine gute Grundlage um mit einem Ultraleichtflugzeug zu fliegen. So rieten ihm auch die Fluglotsen als auch befreundete Hobbypiloten von der Überführung ab, aber scheinbar war die Freude über das neu erstandene Fluggerät doch zu groß als das er es auf dem Landweg transportieren wollte.
Der Pilot erreicht sein Ziel nicht mehr und wurde aufgrund der Wetterbedingungen erst am nächsten Tag tot in seinem völlig ausgebrannten Ultraleichtflugzeug auf einem Acker gefunden. Keine 100m von bewohntem Gebiet entfernt. Offenbar gibt es auch gesicherte Erkenntnisse, das der Pilot einen 20l Kanister mit Benzin im Cockpit mit sich führte.
Quelle: Lübeck News, Mittelbayerische Zeitung
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