"Fliegen ist gar nicht so schwierig, wie man denkt. Man muß sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen aufzuschlagen."
Arthur Dent

Archive for March, 2007

Volltrunken in die Nacht

Nach knapp fünf Litern Bier trat ein sturzbetrunkener Fluglehrer aus Frankfurt am 13.4.2006 zusammen mit seinem ebenfalls betrunkenen Flugschüler zu einem Nachtflug an. Es sollte vom hessischen Flughafen Egelsbach nach Hahn gehen, aber offenbar verhinderte dort schlechtes Wetter die Landung. Inzwischen war auch der Heimatflughafen Egelsbach geschlossen, sodaß den beiden trinkfreudigen Gesellen nichts anderes übrig blieb, als auf dem Großflughafen Frankfurt am Main notzulanden. weiter »

Zu hoch, zu schnell

Der eigentlich als sehr erfahren geltende Pilot des Gulf Air A320 aus Cairo kommend, hatte große Probleme mit dem Landeanflug auf Manama: Im ersten Versuch war er fast doppelt so hoch wie für einen normalen Landeanflug üblich und dazu noch deutlich zu schnell. Auch beim zweiten Landeversuch war er zu schnell und außerhalb des normalen Anflugkurses – auch dieser Landeanflug wurde abbgebrochen. Vor dem dritten Versuch, wies der Tower den Piloten an auf eine Höhe von 2000 Fuß zu steigen und bot ihm zusätzlich Computerunterstützung für die Landung an, welche der Pilot auch dankbar annahm. weiter »

In letzter Sekunde

Während des Startvorgangs der Boeing 737 füllte sich die Flugkabine der El Al Maschine langsam mit Rauch aus dem Belüftungssystem. Dem Piloten gelang es kurz vor Erreichen der kritischen Startgeschwindigkeit, der Punkt an dem ein Start nicht mehr abgebrochen werden kann, den Startabbruch durchzuführen.  Alle 128 Passagiere wurden über die Notrutschen evakuiert.   Laut einem Sprecher des Ben-Gurion-Flughafens in Tel Aviv gab es keine Verletzten, die genauen Ursachen der Rauchentwicklung sind nicht bekannt.

Feuer über Moskau

Schon beim Start der Boeing 737 vom Moskauer Flughafen Domodedowo meldete ein Passagier als auch der Tower eine ungewöhnliche Rauchentwicklung in einem der Triebwerke, welches dann auch direkt nach dem Start in Flammen aufging.  Den Piloten gelang es das Triebwerk abzuschalten und somit den Brand zu stoppen.  Wie üblich bei Notlandeverfahren, mußte die Maschine anschließend noch über einer Stunde über Moskau kreisen um soviel Kerosin wie möglich abzulassen.  Alle 143 Passagiere auf dem Flug nach Scharm el Scheich, einem ägyptischen Taucherparadis,  kamen mit dem Schrecken davon – der Pilot der Fluggesellschaft Kaliningrad Avia konnte die Maschine sicher landen.

Herzattacke im Cockpit

Ca. 2500 Menschen sterben jährlich an Bord eines Flugzeugs einen natürlichen Tod. Dumm nur, wenn es ausgerechnet den Piloten erwischt so wie im folgenden Fall: Die mit 210 Personen besetzte Boeing 757 der Continental Airlines war auf dem Weg von Houston nach Puerto Vallarta, als der Pilot plötzlich und unerwartet in sich zusammensackte. Er verstarb noch im Cockpit. Glücklicherweise konnte der Co-Pilot das Flugzeug sicher in McAllen landen, die Passagiere setzten ihren Flug mit einer neuen Crew fort.

Vogelflug

Der Startvorgang eines Fokker-Jets wurde jäh unterbrochen, als die Maschine in einen Schwarm Vögel geriet: Einzelne Vögel wurden in das Triebwerk gesaugt und legten dieses lahm. Das Verkehrsflugzeug der Air-France Tochter Régional verlor dadurch den nötigen Schub und konnte als Folge keine Höhe gewinnen. weiter »

“Weltterrorist Nummer eins”

Diese Aufschrift zusammen mit dem Konterfei von George Bush auf einem T-Shirt wurde einem Flugreisendem zum Verhängnis: Der gebürtige Australier wollte mit einer Maschine der Fluggesellschaft Qantas von Melbourne nach London fliegen, wurde aber an Bord von der Flugcrew aufgefordert dieses T-Shirt auszuziehen bzw. sich umzuziehen. Als er sich weigerte, wurde er von Bord verwiesen und konnte seinen Flug nicht antreten. weiter »

Höhenflug

Eine Gewitterfront in der Nähe der australischen Stadt Tamworth sorgte für einen ungewöhnlichen Höhenflug der dort für die Weltmeisterschaft im Gleitschirmfliegen trainierenden Ewa “Birdy” Wisnierska.  Versuche ihrerseits der Gewitterzelle auszuweichen schlugen fehl und so wurde die Gleitschirmfliegerin innerhalb von 10 min auf eine Höhe von 9200m Höhe katapultiert – eine Höhe in der der Sauerstoff mehr als knapp ist, Temperaturen um die minus 40 Grad herrschen und normalerweise nur Flugzeuge passieren. weiter »

Zu hoch

Die mit Urlaubern vollbesetzte Tupolew 154 der Fluggesellschaft Pulkovo befand sich auf dem Rückflug vom beliebten Badeort Anapa am Schwarzen Meer zurück nach Sankt Petersburg, als der Pilot in eine – für diese Region – extreme Gewitterfront geriet.  Trotz langjähriger Flugerfahrung begann er dabei schwere Fehler, die letztendlich zum Absturz der Maschine aus einer Höhe von 12800 Metern  führte. weiter »

“Landung erfolgreich” …

… war die Meldung des Flugkapitäns Sergej Schibanow an den Tower vom Flughafen Irkutsk. Die Maschine wurde nach der Landung langsamer, die ersten Passagiere begannen sich bereits abzuschnallen als plötzlich eine der Turbinen wieder in den Flugmodus schaltete und der Airbus A-310 wieder Geschwindigkeit aufnahm. weiter »