"Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen."
Wilhelm Raabe

Archive for March, 2007

Zu langsam für den Steigflug

Der Flug in den Urlaub endete in einer Tragödie: Der vollbesetzte Airbus 320 der Fluggesellschaft Armavia stürtzte beim zweiten Landeanflug auf den russischen Badeort Sochi im steilen Winkel in das Schwarze Meer. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen zur Ursache des Unglücks, kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden: Auswertungen der Blackbox ergaben das sowohl die Triebwerke vor dem Aufschlag noch funktionsbereit waren, als auch das sich noch genügend Kerosin für einen weiteren Landeversuch in den Tanks befand. Der Autopilot war in den letzten Minuten ausgeschaltet und ein vorab gemeldeter Bruch der Hülle in der Luft konnte nicht bestätigt werden. weiter »

Vor dem Start eine Nase

Zollbeamte machten einen erstaunlichen Fund im Cockpit einer Alitalia Maschine: Zwei Kilo Kokain.  Der Pilot – und vermutlich auch noch weitere Mitarbeiter – nutzten ihren besonderen Status um die Droge in das Land zu schmuggeln.  Zeitungsberichten zufolge soll der Pilot der häufig auf der Strecke Caracas – Mailand eingesetzt war, auch gerne vor dem Flug  selbst Kokain geschnupft haben.

Zu früh aufgesetzt

Vermutlich war starker Nebel Auslöser für die Bruchlandung einer Tupolew-134 (Registriernummer RA-65021) der Fluggesellschaft Utair in Samara. Die Piloten brachten die Maschine knapp 400m vor der Landebahn zu Boden und rutschten anschließend mit dem stark beschädigten Fahrwerk über die Runway. Als dabei die linke Tragfläche den Boden streifte, zerbrach die Tupolew. weiter »

Startabbruch mit Folgen

Winterliches Wetter in Denver sorgte für eine Rutschpartie: Als der Pilot der Nortwest Airlines aufgrund von Problemen mit dem Triebwerk den Start abgebrochen hatte, geriet die Maschine beim anschließenden Bremsvorgang ins Rutschen und kam erst hinter der Startbahn im Gras zum Stehen.  Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon, eine Person mußte mit Rückenproblemen ärztlich behandelt werden.

Buchtipp: Emergency – Krisensituationen im Cockpit

Emergency. Krisensituationen im Cockpi (Amazon.de)
Von einem deutschen Flugkapitän übersetzt, stellt dieses Buch exemplarisch 10 Fälle von Krisensituationen und deren glimpflichen Ausgang aus den Jahren 1970-1990 vor. Autor dieses Buchs ist ein Linienpilot mit 30 Jahren Flugerfahrung welcher es ohne reißerische Elemente und kurzgehaltenen Geschichten schafft, den Leser zu fesseln.

Meine Wertung: Empfehlenswert!

Weggeknickt

Beim Start eines Airbus A-310 der Biman Bangladesch Airlines auf dem Flughafen von Dubai, sorgte ein geplatzter Reifen des Bugrads der Maschine für eine Beinahe-Katastrophe. Das Bugrad knickte weg und das Cockpit der A-310 als auch die Triebwerke schlitterten über die Startbahn. Die Maschine kam kurz vor Ende der Landebahn zum stehen und sorgte so für ein Vollsperrung des Flughafens für mehrere Stunden. Bis auf 14 leicht verletzte Passagiere kamen alle 236 Insassen mit einem Schrecken davon. weiter »

Verklemmt

Ein verklemmtes Bugrad sorgte für eine spektakuläre Notlandung einer Turboprop-Maschine vom Typ Bombardier DHC-8 auf dem Flughafen Kochi / Japan. Nachdem die Crew das Problem feststellte und auch mit allen verfügbaren Bordmitteln das Bugrad nicht zum ausklappen brachte, kreiste der Pilot ganze zwei Stunden über dem Flughafen um soviel Kerosin wie möglich zu verbrauchen und somit das Brandrisiko bei der anstehenden Notlandung möglichst zu minimieren. weiter »

Feuriger Vogel legt Trieb lahm

Die Crew musste nach diesem Schreck ausgetauscht werden. Was war geschehen? Ein nicht weiter beschriebener Reiher hatte sich während des Starts des LTU-Airbus 330/220 von Düsseldorf nach Peking noch in geringer Höhe in einem Triebwerk der Machine wiedergefunden und ging in Flammen auf. weiter »

Alles versucht!

Die Piloten des Flugs JAL 123 hatten trotz einer herausragenden fliegerischen Leistung keine Chance. Die Boeing 747 -SR46 zerschellte aufgrund eines zerstörten Heckleitwerks in 1460m Höhe am Berg Mount Osutaka, nur knapp 100km von Tokio entfernt. Zum Unfallhergang … weiter »

Technischer Defekt

Bereits kurz nach dem Start der Boeing 737 der Sudan Airways meldete der Pilot technische Probleme mit einem der Triebwerke und setzte einen Notruf ab. Beim Versuch zurückzukehren, stürzte des Flugzeug knapp 5km vor dem Flughafen ab – alle 115 Insassen an Bord sterben in den Flammen. Als Absturzursache wird ein technischer Defekt vermutet, genaueres ist leider nicht bekannt.