"Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft."
Emil Zátopek

Rendevouz mit einer Leiche

Ein Flug in der 1. Klasse wird in der Regel verbunden mit erstklassigem Service, viel Beinfreiheit und High-Tech Multimedia Unterhaltungsprogramm. Geschäftsmann Paul Trinder, seineszeichen Vielflieger, zahlte für diesen Luxus auf dem British Airways Flug von Neu Dehli nach London knapp 4500 Euro. Ein tragischer Zwischenfall in der Economy-Class sorgte allerdings dafür, das der Flug des Herrn Trinder zu einem Horrortrip wurde …

Knapp drei Stunden nach dem Start aus Neu Dehli Richtung London sackte eine 70 jährige indische Passagierin aus der Economy Class tot zusammen. Angeblich gibt es bei British Airways eine Art “Leichen-Vorschrift”, die besagt das tote Passagiere in die 1. Klasse zu schaffen sind. Pech für Herrn Trinder, das der einzigst freie Platz in der 1. Klasse sein Nachbarplatz war. So geschah es, das die Flugcrew die tote Frau dort plazierte und mit Sicherheitsgurten fixierte. Tochter und auch der Schwiegersohn durften in die 1. Klasse “upgraden” und bekundeten mit lautem Klagegesang den Tod der Mutter. Aufgrund heftiger Turbolenzen während des Flugs, rutschte die tote Frau mehrmals aus dem Sitz und mußte immer wieder neu fixiert werden. Ganze fünf Stunden saß Trinder neben der toten Frau, die nur mit einem Tuch bedeckt war.

Laut British Airways sterben jährlich rund 10 Passagiere während eines ihrer Flüge.

Quelle: stern.de

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