Schwerer Treffer
Eine Frachtmaschine vom Typ Boeing 737-300 der TNT Airlines war auf dem von Liége nach East Midlands und erreichte den dortigen Flughafen zu einer denkbar ungünstigen Zeit: Zunehmend schlechtes Wetter sorgte für immer schlechter werdende Landebedingungen. Nach insgesamt 30 Minuten in der Warteschleife entschloß man sich dann zur Landung. Eine Meile vor der Landebahn fiel der Autopilot kurzzeitig aus und obwohl die Piloten schnell reagierten, konnten sie nicht verhindern das die Maschine vom Kurs abkam. Mit einer zu hohen Sinkrate und abseits der Landebahn entschlossen sie sich durchzustarten.
Dieses Manöver endete fast in einer Katastrophe als die Maschine den Boden touchierte und dabei das rechte Hauptfahrwerk abriß und als Folge davon auch ein Hydrauliksystem ausfiel. Auch der rechte Flügel, Triebwerk, Rumpf und rechte Frachttür wurden dabei beschädigt. Nichtsdestotrotz schafften die Piloten es trotz der schweren Beschädigungen, wieder an Höhe zu gewinnen und erklärten den Notfall.
Da ein erneuter Landeversuch ohne rechtes Fahrwerk bei diesen Wetterbedingungen nicht möglich war, wurde die schwer beschädigte 737 nach Birmingham umgeleitet da dort deutlich besseres Wetter herrschte. Die dortige Notlandung verlief den Umständen entsprechend ohne weitere Zwischenfälle.
Hier ein Video von der Landung in Birmingham:
Quelle: berlin-spotter.de
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May 4th, 2007 04:54
Respekt! Was für verdammte Höllenhunde diese Piloten sein müssen… Man mag sich nicht wirklich vorstellen, wie die sich bei der Landung gefühlt haben…