Beinahe abgeschossen
Eine Boeing 777 der Continental Airlines auf dem Weg von New York nach Tel Aviv wäre aus Angst vor einem Terroranschlag beinahe von der israelischen Luftwaffe abgeschossen worden. Die Flugcrew hatte es versäumt den Flug einen Tag vorher beim Kontrolltower des Ben Gurion Flughafens anzumelden. Als sich die Maschine den Grenzen Israels näherte stiegen Kampfflugzeuge auf und versuchten u.a. per Funk Kontakt aufzunehmen. Ganze sechs Minuten konnte kein Kontakt hergestellt werden, Funksprüche blieben unbeantwortet bzw. war im Hintergrund nur ein beunruhigendes Gemurmel zu hören.
Erst wenige Kilometer vor der israelischen Küste meldete sich der Pilot klar und deutlich über Funk und bat um Landeerlaubnis. Offenbar haben die Piloten die diversen Kontaktversuche nicht wahrgenommen und sind erst beim Anblick der Kampfjets auf die brenzlige Situation aufmerksam geworden. Eskortiert von vier Kampflugzeugen landete die mit 256 Passagieren besetzte Maschine ohne weitere Zwischenfälle auf dem Ben Gurion Flughafen. Laut einem Sprecher der Luftwaffe stand Israel näher als je zuvor davor ein Passagierflugzeug abzuschiessen.
Quelle: aero.de
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