Absturz beim Prüfungsflug
Glück im Unglück hatten vier Insassen einer Piper auf einem Prüfungsflug von Wien nach Straubing: Augenzeugen berichteten von einer außergewöhnlich harten Landung – anschließend kam das zweimotorige Sportflugzeug vom Typ Piper-Seneca von der Landebahn ab und landete in einem 100m entfernten Weiher. Ursache für diesen Unfall war eine mangelnde Absprache zwischen Fluglehrer und Prüfer: Während eines simulierten Durchstartevorgangs mit nur einem Triebwerk schaltete der Fluglehrer das zweite Triebwerk nicht wie angewiesen in den Leerlauf sondern komplett aus. Ein Durchstarten war somit nicht mehr möglich. Alle vier – zum Teil schwer verletzten – Insassen konnten sich aus dem Wrack befreien und zum rettenden Ufer schwimmen.
Bei den Insassen handelte es sich um den 37-jährigen Flugschüler, den 56-jährigen Fluglehrer, den 63-jährigen Prüfer und einer weiteren Person aus Österreich. Die Bergung des in sieben Meter Tiefe liegenden Wracks gestaltete sich äußerst schwierig: Hilfskräfte der Feuerwehr und des technischen Hifswerks, sowie Spezialtaucher und auch Hubschrauber waren im Einsatz. Letztendlich wurde die Maschine mit einem 60-Tonnen Kran aus dem See geborgen. Gegen den Fluglehrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Quelle: regensburg-informationen.de, orf.at
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