"Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten."
Robert Lembke

Indische Erstflieger

Die nach dem Wegfall der staatlichen Reglementierungen aus dem Boden schießenden Fluggesellschaften in Indien haben einer Studie zufolge mit massiven Problemen zu kämpfen: “Nervöse Erstflieger”, unbeholfen und nur mit normalen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn vertraut, prallen zum ersten Mal in Ihrem Leben auf starke Sicherheitsvorschriften. Während es in einem Bus durchaus üblich ist, den Fahrer anzusprechen so kann dies in einem Flugzeug durchaus zu Problemen führen. Hier ein paar Fälle mit denen die Flugcrews zu kämpfen haben …

Ein Fluggast zum Beispiel wollte zu seiner Beruhigung den Notausstieg öffnen, während andere Fluggäste sich an den Türen eines bereits zur Startbahn rollenden Flugzeugs zu schaffen machten. In einem anderen dokumentierten Fall sorgte die Ungeduld einiger Passagiere für einen Zwischenfall: Da sie die bevorstehende Landung nicht mehr abwarten wollten, begaben sie sich zum Cockpit um mit den Piloten zu diskutieren. Das ganze artete dann dermassen aus, das der Pilot gezwungen war eine Notlandung durchzuführen.

Auch mangelnder Respekt vor den Stewardessen und sogar körperliche Gewalt ist zunehmend ein Problem, wenn die Flugcrews oder das Flughafenpersonal verhaltensauffällige Passagiere in ihre Schranken weisen will: Einem Flughafenangestellten wurde dabei ein Arm gebrochen und manchmal werden bei Handgreiflichkeiten die Kleidungstücke des weiblichen Personals zerrissen.

Quelle: spiegel.de