Freier Fall aus 3600m Höhe
Für Fallschirmspringer Michael Holmes waren das mit Sicherheit die längsten Sekunden seines Lebens: Bei einem Fallschirmsprung zusammen mit einem Freund aus 3600m Höhe, öffnete sich sein Hauptschirm nicht. Auch alle Versuche den Ersatzschirm auszulösen schlugen fehl und so raste Holmes im freien Fall 3600m tief und prallte mit knapp 130 km/h ungebremst in ein dichtes Gebüsch. Er überlebte mit einem gebrochenen Knöchel und Verletzungen an der Lunge.
Die Polizei fand Holmes bewusstlos auf und mußte die örtliche Feuerwehr zu Hilfe rufen, da sie ihn im dichten Gestrüpp nicht erreichen konnten. Nachdem die Feuerwehrmänner einen Weg freigeschlagen hatte, wurde der Verletzte in ein Krankenhaus geschafft. Bereits nach 11 Tagen wurde er wieder entlassen.
Der gesamte Fall und der Aufschlag wurden von seiner Helmkamera gefilmt und auch die Helmkamera des Teamkollegen filmte seinen Sturz, während dieser hilflos mit ansehen mußte wie sein Freund in der vermeindlichen Tod fiel. Die spektakulären Aufnahmen verkaufte Holmes anschließend für eine unbekannte Summe an einen neuseeländischen TV-Sender.
Quelle: spiegel.de
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August 3rd, 2007 10:24
Huuuu, der wird sein Leben von da an auch anders gesehen haben, schätze ich mal.