"Fliegen ist gar nicht so schwierig, wie man denkt. Man muß sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen aufzuschlagen."
Arthur Dent

Archive for August, 2007

Boeing 737 im Hummel-Schwarm

Eine Boeing 737 des englischen Ferienfliegers Palmair durchflog auf dem Weg von Bournemouth nach Faro (Portugal) einen dichten Schwarm Hummeln. Obwohl dies zuerst offensichtlich keine Auswirkungen auf die Funktion der Triebwerke hatte, bemerkte der Pilot rund eine Stunde später doch ein Problem mit einem der Triebwerke und entschied sich zur Umkehr nach Bournemouth.  Ingenieure veranlaßten nach einer Untersuchung, das die Boeing aus Sicherheitsgründen auf dem Boden bleibt.

weiter »

Überladen in den Tod

Die Piloten einer Antonow 12 (Registriernummer 9Q-CIH) der Service Air Ltd. meldeten knapp zwei Minuten nach dem Start vom Flughafen von Entebbe einen Triebwerksschaden. Eins der vier Triebwerke stand in Flammen und daher entschlossen sich die Piloten nach Entebbe zurückzukehren. Obwohl die Antonow 12 mit den verbleibenden drei Triebwerken sicher manövriert werden kann, verlor die Maschine an Höhe und stürzte knapp 11 km vom Flughafen entfernt in ein bewaldetes Gebiet nahe des Dorfes Bukalaza. Alle sechs Crewmitglieder russischer Herkunft sterben. weiter »

Randalierer an Bord überwältig

Wieder einmal der Alkohol: Ein 31jähriger Mann an Bord eines Ferienfliegers der Fluggesellschaft HapagFly betrank sich während des Rückflugs aus Mallorca nach Hamburg dermaßen, das er offenbar jegliche Kontrolle verlor. Als er am Ende des Flugs während des Sinkflugs nach weiterem Alkohol verlangte, wurde ihm dies seitens der Flugcrew aufgrund seines deutlich erkennbaren Alkoholisierungsgrad verwehrt. Dies brachte den guten Mann dermaßen in Rage, das er von seinem Fensterplatz aus über die Nachbarsitze stieg um die Stewardess anzugreifen. Glücklicherweise sorgte ein im Weg stehender Container dafür, das dieser Angriff mißlang. weiter »

Hydraulikprobleme

Flugzeugträger USS Carl Vinson, irgendwo in der Bering-See auf dem Weg nach Australien. Normaler Flugbetrieb wie es scheint, der Start eines Awacs-Flugzeug verläuft ohne Probleme – aber: Eine A7 Corsair mit Hydraulikproblemen rollt plötzlich unkontrolliert auf den Taxiway – der Rangierzone auf dem Flugdeck – und dem Piloten bleibt nichts anderes übrig als sich kurz bevor die Maschine über Bord geht per Schleudersitz zu retten. Wer mit dem Betrieb eines Flugzeugträgers vertraut ist, weiß das permantent ein SAR Hubschrauber im Einsatz und so wurde der Pilot innerhalb weniger Minuten aus der eisigen See gerettet. weiter »

DVD: Airbus A380- Geschichte, Technik, Erprobung

Airbus A380: A 380 Geschichte, Technik, Erprobung

Eine der ersten Dokumentation über den A380 – in 60 Minuten Spieldauer wird der Zuschauer durch die gesamte Entstehungsgeschichte dieses einzigartigen Flugzeugs geführt: Angefangen bei den ersten Planungen, über die verwendete Technik bis hin zu den ersten Probeflügen des größten Passagierflugzeugs der Welt.

Notlandung mit 12.000 Liter Heizöl an Bord

Die beiden Piloten der Brooks Fuel Inc. transportierten knapp 12.000 Liter Heizöl – bestimmt für eine Goldmine nahe McGrath – als sich das Unglück in Form eines unruhig laufenden Triebwerk langsam ankündigte. Noch bevor sich die Piloten dazu entschieden das Triebwerk abzuschalten, sorgte ein defekter Kolben für einen Triebwerksbrand. Obwohl die Crew sofort die Feuerlöschsysteme aktivierte und auch die entsprechende Warnlampe im Cockpit erlosch, erkannten sie das der Brand noch nicht gelöscht war. Flammen schossen immer noch aus der linken Tragfläche, das Feuer war außer Kontrolle. Beiden wurde klar, das sie den Ausweichflughafen Nenena nicht mehr erreichen konnten. weiter »

Pilot zu müde

Kurz vor dem regulären Abflug um zwei Uhr morgens wurden die Passagiere des British-Airways Flugs von Neu-Delhi nach London in der Wartehalle darüber informiert, das dieser Linienflug nicht stattfinden wird. Grund: Pilot und Kabinencrew waren zu müde. Während des 24h stündigen Zwischenstopps in Neu Delhi, war es in dem Hotel der Flugcrew so laut, das an Entspannung und Schlaf nicht zu denken war.  Sicherlich ein sehr verantwortungsvolles Denken – auch abgesichert durch die Richtlinien von British-Airways – aber mit einem leicht chaotischem Nebeneffekt für die Passagiere: Während der knapp 13 stündigen Zwangspause, wurden die Passagiere auf Ersatzhotels umgebucht, jedoch standen nicht genug Einzelzimmer zur Verfügung und so mußten sich völlig fremde Menschen ein Doppelzimmer respektive Doppelbett teilen. weiter »

Fahrwerk eingefahren

Was genau die Ursache für folgenden Flugunfall war, ist nicht bekannt. Entweder wähnte sich der russische Pilot einer Mig-29 bereits in der Luft oder es lag ein technisches Versagen vor: Während des Startvorgangs und vor dem Erreichen einer positiven Steigrate, wurde das Fahrwerk des Kampfflugzeugs eingefahren. Als Resultat schlitterte die Mig-29 auf dem Bauch funkensprühend über die Startbahn, der Pilot blieb unverletzt. Hier das Video … weiter »

Freier Fall aus 3600m Höhe

Für Fallschirmspringer Michael Holmes waren das mit Sicherheit die längsten Sekunden seines Lebens: Bei einem Fallschirmsprung zusammen mit einem Freund aus 3600m Höhe, öffnete sich sein Hauptschirm nicht. Auch alle Versuche den Ersatzschirm auszulösen schlugen fehl und so raste Holmes im freien Fall 3600m tief und prallte mit knapp 130 km/h ungebremst in ein dichtes Gebüsch. Er überlebte mit einem gebrochenen Knöchel und Verletzungen an der Lunge.  weiter »

Bruchlandung in Kuching

Ein starkes Gewitter einige Stunden vor der Landung der Unglücksmaschine sorgte für schlechte Landebedingung auf dem Flughafen von Kuching (Malaysia) und dies wurde den Piloten der Boeing 737-200 zum Verhängnis. Die Maschine der RPX Airlines befand sich im Auftrag der malaysischen Post auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Kuching, als bei der Landung das Flugzeug von der regennassen Landebahn abkam und 1500 m weit in eine Grünfläche schlitterte. Ein Fahrwerk und ein Triebwerk wurden dabei abgerissen, die Besatzung kam mit dem Schrecken davon.