"Fliegen ist nicht gefährlich, Abstürzen dagegen schon."
Unbekannt

Unfreiwillige Landung

Ein 32 jähriger Deutscher mit amerikanischer Pilotenlizenz kam auf dem Weg vom Saarland nach Prag mit seinem einmotorigen Flugzeug vom Typ ‘Robin’  in eine brenzlige Situation: Der mit 1.1 Promille deutlich unter Alkoholeinfluß stehende Pilot bemerkte nicht, das er nicht genug Treibstoff an Bord hatte. Nahe Bayreuth näherte sich die Tankanzeige der Nulllinie und der Privatpilot sah sich gezwungen, eine Zwischenlandung auf dem Bayreuther Flughafen einzulegen. Problem: Selbst mit Hilfe von GPS und der Unterstützung der Fluglotsen gelang es ihm nicht den Flughafen zu finden.

Es kam wie es kommen mußte: Mit bereits stehendem Motor vollführte er in der Nähe des Ortsteils Gesees auf einer Wiese eine Notlandung. Ein bereits alarmierter Rettungshubschrauber konnte wieder unverrichteter Dinge abdrehen, da die Landung wider Erwarten aller Beteiligten völlig problemlos verlief. Bei weiteren Untersuchungen der Polizei stellte sich heraus, das er mit seiner amerikanischen Pilotenlizenz gar nicht berechtigt war ein Flugzeug dieses Typs zu steuern.

Wie üblich in solchen Fällen wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Weiterflug untersagt. Neben einer Strafzeige wegen Trunkenheit im Luftverkehr wird dieser Vorfall an die zuständigen Luftfahrtbehörden gemeldet.

Quelle: Bayerische Polizei


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