"Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten."
Robert Lembke

Fenster zerborsten

Eine gewisse Leibesfülle gilt ja allgemeinhin eher als gesundheitsschädlich, aber im Fall des 41jährigen Chris Fogg rettete ihm diese vermutlich sein Leben: Der Krankenpfleger befand sich an Bord einer zweimotorigen Piper Turboprop auf knapp 7000m Höhe auf einem Krankentransport, als plötzlich ein Kabinenfenster zerbrach. Unglücklicherweise war Fogg zu diesem Zeitpunkt noch nicht angeschnallt …

Der plötzlich eintretende Sog riß Fogg durch das Fenster und nur Sekunden später fand er sich mit seinem Oberkörper und dem rechten Arm außerhalb der Piper. Bedingt duch seine Statur blieb er glücklicherweise im Fenster stecken und nur seinem Headsets, welches er zur Kommunikation mit dem Piloten trug, verdankte er es, das er bei Bewußtsein blieb da dieses wie eine Art Helm wirkte und den Schlag auf den Kopf dämpfte. Bei Bewußtsein und trotz einer klaffenden Platzwunde am Kopf sowie diversen Verletzungen am Arm schaffte er es sich wieder zurück in das Flugzeug retten.

Der Pilot reagierte nach dem Druckabfall sofort mit einem Sinkflug auf 3000m, sodaß der Krankenpfleger genug Sauerstoff zum Atmen hatte. Der Patient war zu seinem Glück bereits krankheitsbedingt mit einer Sauerstoffmaske versorgt. 20 Minuten später landete die beschädigte Piper auf dem Flughafen von Boise, der Patient wurde mit einem anderen Flugzeug weitertransportiert. Ob Fogg jemals wieder fliegen wird, weiß er nicht.

Quelle: king5.com