"Es ist besser, du stehst unten und wärest gerne oben, als umgekehrt."
Unbekannt

Waldbrände

Heftige Waldbrände und dadurch ausgelöste weitere Bodenfeuer sorgten durch die heftige Rauchentwicklung für Sichweiten unter 400m auf dem Flughafen Tarakan-Juwata in Indonesien. Dies wurden Piloten einer Boeing 737-200 der Mandala Airlines von Balikpapan kommend zum Verhängnis: Sie setzten zu spät auf und es kam wie es kommen mußte. weiter »

Unfreiwilliger Rundflug

Die 140 Passagiere einer Boeing 737 aus Stuttgart mit Reiseziel Sylt genossen einen unfreiwilligen Inselrundflug: Da der diensthabende Fluglotse aufgrund von Krankheit kurzfristig ausfiel und dementsprechend der Flughafentower nicht besetzt war, konnte die Maschine nicht landen. Die Piloten der Boeing kreisten eine knappe halbe Stunde über Sylt, bevor die Flughafenleitung einen Ersatzlotsen aufgetrieben hat.  Für die Insassen der Boeing bestand jedoch keine Gefahr: Linienflugzeuge müssen für solche Eventualitäten immer genügend Treibstoff eingeplant haben.

Verwirrte Entführung

Ein laut Medienberichten vorbestrafter und geistig verwirrter Mann hatte am Nachmittag eine Boeing 737-800 der Pegasus Airlines in seine Gewalt gebracht. Die Maschine befand sich auf einem Inlandsflug auf dem Weg von Diyarbakir nach Istanbul, als der 39jährige erfolglos versuchte in das Cockpit einzudringen. Anschließend drohte er eine Bombe auszulösen und verlangte von den Piloten in Ankara zu landen. Noch während des Landeanflugs änderte er jedoch seine Meinung und wollte nun in den Iran geflogen werden, was von den Piloten jedoch ignoriert wurde.  Nach der Landung in Ankara griffen Spezialteams der Polizei ein und stürmten das Flugzeug, der Entführer ergab sich ohne Widerstand zu leisten. Bei der anschließenden Durchsuchung des Flugzeugs wurde keine Waffen und auch keine Bombe gefunden.  Alle 180 Menschen an Bord kamen mit dem Schrecken davon. weiter »

Doppelter Reifenplatzer

Bei der Landung einer Boeing 737 der Pegasus Airlines auf dem Blue Danube Flughafen in Linz / Österreich sorgte ein doppelter Reifenplatzer des Bugrads für Aufregung im Tower – ja das ist kein Schreibfehler, der Pilot hatte davon offenbar nichts bemerkt: Noch während des Ausrollens wurde der Pilot vom Tower über das Problem informiert und erhielt die Anweisung die Maschine auf dem Rollweg neben der Landebahn anzuhalten. Während die vergnügten Urlauber noch kurz nach dem Aufsetzen mit Applaus für Stimmung sorgten, kam Sekunden später die Ernüchterung als die Maschine scharf abbremste und sich die Kabine mit dem Geruch von verbranntem Gummi füllte. Alle 156 Passagiere und die sechs Crewmitgliedern konnten die Boeing 737 ohne Verletzungen verlassen. weiter »

Boeing 737 im Hummel-Schwarm

Eine Boeing 737 des englischen Ferienfliegers Palmair durchflog auf dem Weg von Bournemouth nach Faro (Portugal) einen dichten Schwarm Hummeln. Obwohl dies zuerst offensichtlich keine Auswirkungen auf die Funktion der Triebwerke hatte, bemerkte der Pilot rund eine Stunde später doch ein Problem mit einem der Triebwerke und entschied sich zur Umkehr nach Bournemouth.  Ingenieure veranlaßten nach einer Untersuchung, das die Boeing aus Sicherheitsgründen auf dem Boden bleibt.

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Helios Airways – Flug 522

Das Passagierflugzeug der Helios Airways befand sich auf dem Weg von Larnaka über Athen nach Prag, als die Piloten kurz nach dem Start Probleme mit der Klimaanlage meldeten. Kurz vor Athen brach dann der Funkverkehr ab und daraufhin wurden zwei F16 Kampfflugzeuge gesendet, um die Boeing 737 zu eskortieren. Als die Kampfpiloten die Maschine erreichten, konnten sie sehen wie der Kopilot mit einer Sauerstoffmaske zusammengesackt in seinem Sitz saß, während der Pilot nicht zu sehen war. Zwei unbekannte Personen versuchten die Kontrolle über das Flugzeug zu bekommen, während es im Autopiloten-Modus nahe Athen kreiste. Minuten danach ging der Treibstoff aus und die Maschine zerschellte 10 km entfernt vom Athener Flughafen an einem Berg nahe der Stadt Grammatikó. 121 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. weiter »

Glück gehabt

Vor dem Überqueren einer Fahrbahn sollte man immer vorher nach rechts und links sehen. Dies trifft auch in der Luftfahrt zu und rettete dem schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt und 120 Passagieren einer landenden DBA Maschine vermutlich das Leben. Auf Anweisung einer Fluglotsin des Tegeler Towers war die Gulfstream G4 im Begriff eine Landebahn zu kreuzen um ihre Startbahn zu erreichen, als die Piloten der schwedischen Luftwaffe vor dem Überqueren eine im Endanflug befindliche Passagiermaschine entdeckten.  Sie stoppten die Maschine sofort und informierten den Tower. weiter »

Gear-Bump (… Story gesucht!)

Die Boeing 737 der Piedmont Airlines mit 106 Passagieren an Bord befand sich auf dem Flug von Washington nach Charlotte, als die Crew bei den Landungsvorbereitungen bemerkte das sich das linke Fahrwerk nicht ausfahren lies und feststeckte. Die Maschine wurde für die Notlandung nach Greensboro umgeleitet. Im ersten Landeanflug setzte der Pilot ein-/zweimal mit dem rechten Fahrwerk hart auf (sogenanntes ‘gear-bump’), um so das linke Fahrwerk loszurütteln was aber leider scheiterte. weiter »

Gekapert

Mit einem Sturmgewehr bewaffnet kaperte ein Sudanese knapp 30 Minuten nach dem Start aus Karthum (Sudan) eine Boeing 737 der Air West Fluglinie. Das mit 103 Passagieren besetzte Flugzeug – ursprünglich auf dem Weg in die Krisenregion Dafur – landete sicher in der Hauptstadt des Tschad, N’Djamena. Dort angekommen gab der Flugzeugentführer auf und beantragte bei der französischen Botschaft Asyl. Wie der Entführer es schaffte mit einem Sturmgewehr unbemerkt an Bord zu kommen, ist leider nicht bekannt. weiter »

Zugriff in Las Palmas

Die Boeing 737 der mauretanischen Flugline Air Mauritanie befand sich auf einem Inlandsflug, als ein einzelner mit zwei Pistolen bewaffneter Hijacker die Maschine in seine Gewalt brachte. Laut Agenturberichten wollte der Mann nach Frankreich und dort politisches Asyl beantragen. Da nicht genug Kerosin für den Flug nach Frankreich an Bord war und auch die marrokanischen Behörden eine Zwischenlandung in der West-Sahara verweigerten, blieb nur Las Palmas als möglicher Ausweichflughafen. weiter »