"Fliegen ist nicht gefährlich, Abstürzen dagegen schon."
Unbekannt

Bruchlandung nach Schubproblem

Große Herausforderung für die Crew der Boeing 777 der British Airways beim Landeanflug auf Heathrow: Flug BA038 befand sich im ILS Landeanflug als 3,2 km vor der Landbahn in gerade einmal 138m Höhe die Turbinen nicht mehr auf Schuberhöhung des Autopiloten reagierten. Die sogenannte Airspeed der Boeing war inzwischen zu niedrig, somit verlor die Maschine zu schnell an Höhe und verließ den idealen Anflugweg. Die Piloten versuchten noch manuell die Leistung der Triebwerke zu erhöhen, jedoch ohne Erfolg. Co-Pilot John Coward der in diesem Moment die Kontrolle über das Flugzeug hatte, spürte bereits wie der Steuerknüppel anfing zu virbrieren – ein sicheres Zeichen dafür das die Boeing kurz vor dem Absturz durch Abriß der Luftströmung stand – und er tat das einzig Richtige … weiter »

Triebwerksteile verloren

Großer Schreck für die 300 Passagiere an Bord einer Boeing 777 der Malaysia Airlines auf dem Flug vom schwedischen Flughafen Arlanda nach Kuala Lumpur. Kurz nach dem Start gab es Probleme mit dem linken Triebwerk: Begleitet von einer starken Rauchentwicklung lösten sich Teile des Triebwerks – laut Flughafensprecher Harenstam ein höchst ungewöhnlicher Vorgang. Ein Plane-Spotter drückte im richtigen Augenblick auf den Auslöser und produzierte das nebenstehende spektakuläre Bild (per Klick wie immer in großer Auflösung zu betrachten). weiter »

Achterbahn über den Wolken

Knapp zwei Stunden nach dem Start aus Amsterdam geriet Flug 867 der Fluggesellschaft KLM mit 276 Passagieren an Bord über St. Petersburg in heftige Turbulenzen.  Trotz einer Warnung des Flugkapitäns wurden einige der Passagiere von den Turbulenzen überrascht und schafften es nicht mehr sich rechtzeitig anzuschnallen. Getränkerollies schossen durch die Flugzeugkabine als die Boeing 777 in nur wenigen Sekunden um  mehr als 50 Meter absackte.  Sieben Passagiere und drei Crewmitglieder wurden dabei verletzt – zumeist handelte es sich um Verbrühungen durch Heißgetränke oder durch Stauchung der Nackenwirbel. Da es keine Schwerverletzten gab, entschied sich der Pilot nicht umzukehren und den Flug nach Japan fortzusetzen.  Die verletzten Passagiere wurden nach der Landung in einem örtlichen Krankenhaus ärztlich versorgt und bereits nach einigen Stunden wieder entlassen. Bei einem Sicherheitscheck der Maschine wurden keine Schäden festgestellt.
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Feuer im Cockpit

Der Pilot einer Boeing 777 der American Airlines auf dem Weg von Miami nach San Paolo entschied sich zu einer Notlandung in Caracas nachdem er Brandgeruch im Cockpit bemerkt hat.  Über die Ursache des Brandgeruchs gibt es geteilte Meinungen: Während die Flugaufsicht von einem tatsächlichen Feuer im Cockpit spricht, wiegelt die Fluggesellschaft ab und spricht lediglich von einem Schmorgeruch welcher von einem Kurzschluß in den elektronischen Instrumenten des Cockpits ausgelöst wurde. Was auch immer der Auslöser war, der Pilot hatte sicherlich die richtige Entscheidung getroffen. Alle 245 Passagiere wurden zurück nach Miami gefolgen, von wo aus sie dann auf andere Flüge umgeleitet wurden. weiter »

Beinahe abgeschossen

Eine Boeing 777 der Continental Airlines auf dem Weg von New York nach Tel Aviv wäre aus Angst vor einem Terroranschlag beinahe von der israelischen Luftwaffe abgeschossen worden. Die Flugcrew hatte es versäumt den Flug einen Tag vorher beim Kontrolltower des Ben Gurion Flughafens anzumelden.  Als sich die Maschine den Grenzen Israels näherte stiegen Kampfflugzeuge auf und versuchten u.a. per Funk Kontakt aufzunehmen. Ganze sechs Minuten konnte kein Kontakt hergestellt werden, Funksprüche blieben unbeantwortet bzw. war im Hintergrund nur ein beunruhigendes Gemurmel zu hören. weiter »

Mäusejagd

Ein eingeschleuster blinder Passagier in Form einer kleinen Maus, sorgte für eine vierstündige Startverzögerung einer Boeing 777 der Vietnam Airlines auf dem Weg nach Tokyo. Wie der kleine Nager an Bord der Maschine gelangte ist nicht geklärt – vermutlich wurde er von einem Passagier in der Hosentasche an Bord geschmuggelt.  Nachdem Fluggäste beim Verlassen des aus Danang kommenden Fliegers die Flugcrew auf den blinden Passagier aufmerksam machten, wurde eine umfassende Suchaktion eingeleitet, da das Tier eine nicht unerhebliche Gefahr für das Flugzeug darstellte. Nach über vier Stunden Suche wurde die Maus von einer Stewardess in der Bordküche entdeckt und eingefangen. weiter »