"Fliegen ist nicht gefährlich, Abstürzen dagegen schon."
Unbekannt

Bruchlandung nach Schubproblem

Große Herausforderung für die Crew der Boeing 777 der British Airways beim Landeanflug auf Heathrow: Flug BA038 befand sich im ILS Landeanflug als 3,2 km vor der Landbahn in gerade einmal 138m Höhe die Turbinen nicht mehr auf Schuberhöhung des Autopiloten reagierten. Die sogenannte Airspeed der Boeing war inzwischen zu niedrig, somit verlor die Maschine zu schnell an Höhe und verließ den idealen Anflugweg. Die Piloten versuchten noch manuell die Leistung der Triebwerke zu erhöhen, jedoch ohne Erfolg. Co-Pilot John Coward der in diesem Moment die Kontrolle über das Flugzeug hatte, spürte bereits wie der Steuerknüppel anfing zu virbrieren – ein sicheres Zeichen dafür das die Boeing kurz vor dem Absturz durch Abriß der Luftströmung stand – und er tat das einzig Richtige … weiter »

Fahrwerk knickt ein

Ende 2007 kämpfte die Fluggesellschaft mit einer Folge von Unfällen mit ihren Maschinen vom Typ De Havilland Q400 (auch Dash 8 genannt): Die Unglücksserie startete Flug SK1209 auf dem Weg von Kopenhagen nach Aalborg. Nur Sekunden nach der Landung knickte das rechte Fahrwerk weg und die Maschine rutschte auf der Tragfläche über die Landebahn. Das rechte Triebwerk fing dabei Feuer und Augenzeugenberichten zufolge bohrte sich ein Propeller des Triebwerks in die Flugzeugkabine. weiter »

Mißglückte Übung

Unglücklicher Ausgang einer Vorführung des LAPES-Systems (Low Altitude Parachute Extraction System) – einer Einrichtung die es ermöglicht jegliches Material aus einem Flugzeug im (niedrigen) Überflug abzusetzen – auf dem italienischem Stützpunk Ft. Bragg der US Airforce in Sizilien. Es ist nicht leicht hierzu Quellen zu finden, die nicht in einem unverständlichen militärischen Slang gehalten sind und so bleiben als einzige Quelle die Kommentare des Videos. Fakt scheint zu sein, das der Pilot der C-130 Hercules zu den Militärpiloten gehört, die eher die Wagnis suchen als auf Sicherheit zu achten … weiter »

Endstation Düsseldorf

Eine mißglückte Landung einer Boeing 747-212B (Registriernummer N808MC) der Atlas Air sorgte für ein ungewöhnliches Ende einer Maschine die fast 30 Jahre lang im Einsatz war. Nach der Landung schaffte es die dreiköpfige Crew der aus Dubai kommenden Maschine aus unbekannten Gründen nicht das Flugzeug rechtzeitig zu stoppen und schossen über die Landebahn 23L des Düsseldorfer Flughafens. Dabei fing das Triebwerk Nr. 2 Feuer und brannte völlig aus. Die dreiköpfige Crew konnte die Maschine unverletzt verlassen. weiter »

Turkish Airlines Flug 634

Die Maschine vom Typ Avro 146-RJ100 der Turkish Airlines (Registrierung TC-THG) befand sich aus Istanbul kommend im Landeanflug auf Landebahn 34 des Flughafens von Diyarbakir, als den Piloten nur zwei Minuten vor der planmäßigen Landung ein Fehler unterlief der 75 der 80 Personen an Bord das Leben kostete. weiter »

Der Geburtstagsflug

Ein Geschenk zu seinem 100ersten Geburtstag wurde Carl Zetterlund zum Verhängnis: Ein Rundflug mit einem Mi-2 Helikopter. Schon gleich nach dem Start ist offensichtlich, das der Pilot Probleme hat die Maschine unter Kontrolle zu bringen. Aber anstatt den geplanten Rundflug abzubrechen und den Hubschrauber wieder sicher zu landen, setzte er den Flug fort … weiter »

Bruchlandung

Eine harte Landung einer Antonov 12 (Registriernummer 9Q-CER) der Fluggesellschaft Aerolift auf dem Mbuji Mayi Flughafen endete in einem Totalverlust: Die aus Goma kommende Maschine setzte so hart auf, das beide Tragflächen wegknickten und der Rumpf über die Landebahn rutschte. Die Piloten konnten die Antonov links neben der Landebahn sicher zum Stehen bringen, jedoch brach im hinteren Teil ein Feuer aus. weiter »

American Airlines Flug 1572

Die Landebedingungen bei der Landung der American Airlines McDonnell Douglas MD-83 (Registriernummer N566AA) von Chicago nach Hartford waren denkbar ungünstig: Sehr schlechtes Wetter mit Gewitter, starken Turbulenzen und heftigen Seitenwinden sorgten für sehr schwierige Anflugbedingungen. Der Co-Pilot fragte noch kurz vor der Landung via ATIS (einem Informationssystem für den Flugverkehr an den Verkehrsflughäfen) die korrekte Einstellung des Höhenmessers ab, stellte dann aber aus nicht näher bekannten Gründen einen Wert ein, der leicht von der Vorgabe abwich. Kurz nach dem eingeleiteten Landeanflug bekamen die Piloten die Meldung, das aufgrund eines vom Sturm eingedrückten Fenster der Kontrolltower kurzzeitig geschlossen wird, aber ein Lotse zurückbleibt um die Piloten während der Landung zu unterstützen. Etwa zu diesem Zeitpunkt bemerkte die Crew, das der Autopilot aufgrund der widrigen Umstände Probleme hatte, die Höhe und Flugrichtung zu halten – unternahmen aber nichts. weiter »

Le Bourget 1999 – Eine Umdrehung zuviel

Bei einer Flugshow auf dem französischen Flughafen Le Bourget legten die beiden Piloten einer russischen Sukhoi-30 eine spektakuläre Bruchlandung hin: Bei einem Flugmanöver mit der Bezeichnung “flat corkscrew” verlor Vyacheslav Averyanov die Kontrolle über seine Maschine, als er eine Umdrehung zuviel vollzog und nicht mehr genug Höhe hatte dieses Manöver zu beenden. Die Sukhoi streifte mit dem Heck den Boden, gewann kurzfristig an Höhe jedoch reichte die Airspeed nicht mehr aus und das Flugzeug stürzte zurück auf die Landebahn. Beide Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Hier das Video … weiter »

Bruchlandung in Kuching

Ein starkes Gewitter einige Stunden vor der Landung der Unglücksmaschine sorgte für schlechte Landebedingung auf dem Flughafen von Kuching (Malaysia) und dies wurde den Piloten der Boeing 737-200 zum Verhängnis. Die Maschine der RPX Airlines befand sich im Auftrag der malaysischen Post auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Kuching, als bei der Landung das Flugzeug von der regennassen Landebahn abkam und 1500 m weit in eine Grünfläche schlitterte. Ein Fahrwerk und ein Triebwerk wurden dabei abgerissen, die Besatzung kam mit dem Schrecken davon.