"Man soll nicht eher fliegen wollen, als bis man Federn hat."
Volksmund

In den Tod gerutscht

Starker Regen und eine nasse Landebahn sorgten für das größte Flugzeugunglück in der Geschichte Brasiliens. Die Piloten des Airbus A320 der TAM Airlines schafften es nicht die Maschine auf der sehr kurzen Landebahn des Flughafen Congonhas von Sao Paolo zum Stehen zu bringen und versuchten laut Augenzeugen in letzter Sekunde durchzustarten. Aber sie gewannen nicht mehr schnell genug an Höhe – die Maschine schoß über die Landebahn hinaus, überquerte eine Autobahn und raste in ein Frachtlager das direkt an ein Treibstoffdepot grenzte. Die Maschine bohrte sich bis zum Heck in die Gebäude und explodierte zusammen mit den Treibstfoffdepots in einem Flammenball – es gilt als sicher das es keine Überlebenden gab. Die genaue Opferzahl ist zur Zeit nicht bekannt, da es keine genauen Angaben darüber gibt, wieviel Menschen sich zusätzlich in den Gebäuden aufgehalten haben. Glück im Unglück hatten einige der Autofahrer die in der RushHour im Stau auf der Autobahn standen – durch das Durchstart-Manöver überflog die Maschine den Stau. weiter »

Thunderbird Crash während der Idaho Flugshow

Capt. Kris Stricklin startete mit seiner Thunderbird F16C als letzter Pilot während einer Flugshow in Mountain Home. Gleich nach dem Start zog er seine Maschine steil in den Himmel, vollführte eine Rolle und steuerte dann seine Maschine kopfüber nach unten. Ein einstudiertes Manöver, jedoch sorgte einen Berechnungsproblem für den vermutlich am besten dokumentierten Crash während einer Flugshow. Anstatt in 2500 Fuß Höhe das sogenannte “Split S” Maneuver einzuleiten, begann er damit bereits in er Höhe von 1670 Fuß – er misachtete die Höhe der Basis über dem Meeresspiegel. weiter »

Mit dem Leben bezahlt

Paolo de Castro rettete dutzende Menschen vor dem sicheren Tod und bezahlte dafür mit seinem eigenen Leben: Als Pilot der Frontier Aviation Corp. transportierte er Wahlunterlagen nach Palawan, als kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen in Manila Probleme mit seiner Cessna auftraten. Noch während er sich über dicht bewohntem Gebiet befand, setzte er einen Notruf ab und informierte den Tower das er aufgrund von Motorproblemen zurückkehren wird.  Leider schaffte er es nicht mehr zurück – als erfahrener und professioneller Pilot steuerte er aber die Cessna weg vom bewohnten Gebiet und ging in einem unbewohnten Areal nieder. Die Maschine ging sofort in Flammen auf, Castro kam in den Flammen ums Leben. weiter »

Absturz eines Ultraleichtflugzeugs nahe Irlahüll

Der 56 jährige Pilot eines Ultraleichtflugzeugs vom Typ COMCO Ikarus hatte Glück im Unglück: Er überlebte den Absturz seines Flugzeugs leicht verletzt – die Maschine stürzte ca. 1 km nördlich von Irlahüll auf einen Acker nachdem laut Augenzeugen kurz zuvor der Motor ausgesetzt hatte. Laut ersten Untersuchungen kommt vermutlich Benzinmangel in Frage:  Der Haupttank war fast leer und der Pilot hatte einen Reservekanister incl. Pumpvorrichtung in den Haupttank an Bord.   Die genaue Absturzursache wird ein technisches Gutachten klären, die Maschine wurde dazu beschlagnahmt. weiter »

Zu cool?

Wir haben leider nicht sehr viel Hintergrundinformation zu dem nachfolgenden Video herausfinden können. Fakt scheint zu sein: Es handelt sich wohl um eine militärische Landeübung eines Puma-Hubschraubers, alle Insassen sollen den Crash überlebt haben. Wenn man sich das Video in den ersten Sekunden anschaut, dann sieht es so aus als ob einer der Piloten lässig seinen Arm aus dem Fenster hängen läßt. Fällt das in die Kategorie Militär-Ästhetik, so wie man es auch schon aus Filmen wie Top-Gun kennt? In Sekunde 16 kann man erkennen, wie ein Soldat aus dem Hubschrauber springt/fällt und um sein Leben rennt. weiter »

Notlandung auf der A52

Die Piper PA-34 Seneca befand sich schon im Landeanflug knapp 3 km vor dem Regionalflughafen Essen/Mülheim als der Sprit zuneige ging und so der Pilot sich gezwungen sah, nach alternativen Landemöglichkeiten Ausschau zu halten. Seine Wahl viel auf die – bedingt durch den Feierabendverkehr – stark befahrene A52. Während des Notlandeversuchs touchierte der 46 jährige Pilot erst einen Ampelmast, anschließend ein Brückengeländer und schlug dann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf die Motorhaube eines Audi A3. Ein VW-Bus schaffte es noch knapp dem Flugzeug auszuweichen und prallte in die Leitplanken. weiter »

Überschlag im Tropensturm

Bei der Landung einer McDonnell Douglas MD-11 der China Airlines mitten in einem Tropensturm auf dem Flughafen Chep Lap Kok in Hong Kong, hatte die Maschine während des Endanflugs mit starken Seitenwinden zu kämpfen. Dabei touchierte das rechte Triebwerk die Landebahn und löste sich von der Tragfläche. Als Folge drehte sich das Flugzeug bedingt durch den noch vorhandenen Auftrieb der intakten Tragfläche auf den Rücken, schlug kopfüber auf der Landebahn auf und ging in Flammen auf. weiter »

Air France Flug 296

Flug 296 gelangte im Rahmen einer Flugshow in Habsheim zu trauriger Berühmtheit: Geplant war ein Überflug des Airbus A320 mit ausgefahrenem Fahrwerk in geringer Höhe und Geschwindigkeit, jedoch gab es dabei offenbar Probleme mit der Triebwerkssteuerung als auch Probleme mit dem Höhenmesser. Das Resultat war ein Überflug in 10m Höhe anstatt der geplanten 30m und als Folge davon traf die Maschine auf einen nahegelegenen Wald und ging nieder. Versuche die Maschine durchzustarten schlugen fehl. Wie durch ein Wunder überlebten 133 Insassen, 3 Passagiere verloren ihr Leben. weiter »

Gear-Bump (… Story gesucht!)

Die Boeing 737 der Piedmont Airlines mit 106 Passagieren an Bord befand sich auf dem Flug von Washington nach Charlotte, als die Crew bei den Landungsvorbereitungen bemerkte das sich das linke Fahrwerk nicht ausfahren lies und feststeckte. Die Maschine wurde für die Notlandung nach Greensboro umgeleitet. Im ersten Landeanflug setzte der Pilot ein-/zweimal mit dem rechten Fahrwerk hart auf (sogenanntes ‘gear-bump’), um so das linke Fahrwerk loszurütteln was aber leider scheiterte. weiter »

Absturz beim Prüfungsflug

Glück im Unglück hatten vier Insassen einer Piper auf einem Prüfungsflug von Wien nach Straubing: Augenzeugen berichteten von einer außergewöhnlich harten Landung – anschließend kam das zweimotorige Sportflugzeug vom Typ Piper-Seneca von der Landebahn ab und landete in einem 100m entfernten Weiher. Ursache für diesen Unfall war eine mangelnde Absprache zwischen Fluglehrer und Prüfer: Während eines simulierten Durchstartevorgangs mit nur einem Triebwerk schaltete der Fluglehrer das zweite Triebwerk nicht wie angewiesen in den Leerlauf sondern komplett aus. Ein Durchstarten war somit nicht mehr möglich. Alle vier – zum Teil schwer verletzten – Insassen konnten sich aus dem Wrack befreien und zum rettenden Ufer schwimmen. weiter »