"Man soll nicht eher fliegen wollen, als bis man Federn hat."
Volksmund

Laufbahn einer DC-4

Über einen Unfallbericht vom 29.12.2006 bin ich auf die Geschichte dieser DC-4 (Registriernummer C-GPSH) gestoßen und finde diese fast noch spannender als den Unfall selbst. Der Unfall an dem besagten Tag ist schnell erzählt: Zuletzt für Buffalo Airways im Dienst, transportierte die Maschine 9000 Liter Diesel für die Jericho Diamantenmine zum Carat Lake. Während des Ausrollens nach der Landung rollte die Maschine über die Landebahn hinaus, worauf das Bugrad an einer Eindämmung wegknickte. Das Cockpit sackte zu Boden und durch den heftigen Schlag rissen die am Boden festgenieteten Tanks los. Diesel in nicht bekannter Menge trat aus, entzündete sich aber glücklicherweise nicht. Die Besatzungsmitglieder konnten die stark beschädigte DC-4 unverletzt verlassen. weiter »

Doppelter Reifenplatzer

Bei der Landung einer Boeing 737 der Pegasus Airlines auf dem Blue Danube Flughafen in Linz / Österreich sorgte ein doppelter Reifenplatzer des Bugrads für Aufregung im Tower – ja das ist kein Schreibfehler, der Pilot hatte davon offenbar nichts bemerkt: Noch während des Ausrollens wurde der Pilot vom Tower über das Problem informiert und erhielt die Anweisung die Maschine auf dem Rollweg neben der Landebahn anzuhalten. Während die vergnügten Urlauber noch kurz nach dem Aufsetzen mit Applaus für Stimmung sorgten, kam Sekunden später die Ernüchterung als die Maschine scharf abbremste und sich die Kabine mit dem Geruch von verbranntem Gummi füllte. Alle 156 Passagiere und die sechs Crewmitgliedern konnten die Boeing 737 ohne Verletzungen verlassen. weiter »

Auf die Nase gelegt

Großer Schreck für die 168 Passagiere einer Air China Boeing 767-200 auf dem Flughafen von Peking: Die Maschine rollte bereits zu der zugewiesenen Startbahn, als kurz nach dem Verlassen der Parkposition plötzlich das Bugrad einklappte und so dafür sorgte, das sich die 767 auf die Nase legte.  Vier der 16 Besatzungsmitglieder erlitten bei diesem Unfall leichte Verletzungen. Warum das Bugrad plötzlich in den Rumpf klappt, ist nicht bekannt – eine Untersuchung wurde, wie üblich bei solchen Vorfällen, eingeleitet. Die Passagiere auf dem Weg nach Dubai konnte nach knapp vier Stunden ihren Flug mit einer Ersatzmaschine fortsetzen. weiter »

Fahrwerksversagen

Bereits während des Landeanflugs auf den Indira Gandhi International Airport von Neu Delhi bemerkte die Crew an Bord eines Airbus A310 der Air India  das es Probleme mit dem Fahrwerk gab. Es kam wie es kommen mußte: Beim Aufsetzen knickte das Bugrad weg, die Maschine sackte mit dem Cockpit vornüber ab und schlitterte über die Landebahn.   Nachdem das Flugzeug zum Stehen gekommen ist, begannen die Rettungskräfte mit der sofortigen Evakuierung der 169 Passagiere. Es gab keine Verletzten. Die Haupt-Runway blieb während der Bergung für mehrere Stunden gesperrt und sorgte so für zahlreiche Verspätungen im weiteren Flugbetrieb. Es sollte nicht die einzigste Notlandung an diesem Tag sein (Story folgt). weiter »

Verdrehtes Bugrad

Kurz nach dem Start in Burbank wurde der Pilot des Flug 292 auf das seitlich verdrehte Bugrad aufmerksam und erklärte den Notfall. Da die Landebahn in Burbank für eine Notlandung nicht lang genug war, entschieden sich Pilot und Luftsicherheiteinsatzkräfte den Airbus A320 der JetBlue Airways Fluglinie nach Los Angeles umzuleiten. Vor Erreichen von Los Angeles kreiste der Pilot über dem Pazifik um, wie üblich bei Notlandungen dieser Art, soviel Kerosin wie möglich abzulassen und so das Brandrisiko bei der durchaus gefährlichen Landung so gering wie möglich zu halten. weiter »

Mit Gefühl

Wieder einmal sorgte ein defektes Bugrad für Aufregung bei Pilot und Passagieren: Noch in der Luft bemerkte die Crew der MD-83 der Fluggesellschaft Allegiant Air einen Defekt im Bugfahrwerk. Während der gesamte Luftverkehr umgeleitet wurde, kreiste der Pilot knapp eine Stunde über dem Flughafen von Orlando um soviel Sprit wie möglich zu verbrauchen. weiter »

Weggeknickt

Beim Start eines Airbus A-310 der Biman Bangladesch Airlines auf dem Flughafen von Dubai, sorgte ein geplatzter Reifen des Bugrads der Maschine für eine Beinahe-Katastrophe. Das Bugrad knickte weg und das Cockpit der A-310 als auch die Triebwerke schlitterten über die Startbahn. Die Maschine kam kurz vor Ende der Landebahn zum stehen und sorgte so für ein Vollsperrung des Flughafens für mehrere Stunden. Bis auf 14 leicht verletzte Passagiere kamen alle 236 Insassen mit einem Schrecken davon. weiter »

Verklemmt

Ein verklemmtes Bugrad sorgte für eine spektakuläre Notlandung einer Turboprop-Maschine vom Typ Bombardier DHC-8 auf dem Flughafen Kochi / Japan. Nachdem die Crew das Problem feststellte und auch mit allen verfügbaren Bordmitteln das Bugrad nicht zum ausklappen brachte, kreiste der Pilot ganze zwei Stunden über dem Flughafen um soviel Kerosin wie möglich zu verbrauchen und somit das Brandrisiko bei der anstehenden Notlandung möglichst zu minimieren. weiter »