"Nicht einmal in tausend Jahren wird es der Menschheit gelingen, zu fliegen."
Wilbur Wright, 1901

US 767 – Triebwerksprobleme

Riesenschreck für die 109 Passagiere und 9 Crewmitglieder einer Boeing 767 der US Airways (Registriernummer N656US) auf dem Weg von Amsterdam nach Philadelphia: Nur Sekunden nach dem Start gab es ein Triebwerksproblem, laut Augenzeugen gab es acht laute Knalle und Flammenschlag. Die Maschine wurde sofort zum Amsterdamer Flughafen Schipol zurückgeleitet und konnte Minuten später sicher landen. Grundsätzlich bestand für die Insassen dieses Flugzeugs keine Gefahr, da zweistrahlige Maschinen grundsätzlich auch nur mit einem Triebwerk starten können. Laut Forenberichten reiste ein Mechanikerteam aus Philadelphia an, um das Triebwerk auszutauschen. Einem Hobbyfotografen gelang vermutlich die Aufnahme seines Lebens, das Ergebnis kann man links bestaunen.

Endstation Düsseldorf

Eine mißglückte Landung einer Boeing 747-212B (Registriernummer N808MC) der Atlas Air sorgte für ein ungewöhnliches Ende einer Maschine die fast 30 Jahre lang im Einsatz war. Nach der Landung schaffte es die dreiköpfige Crew der aus Dubai kommenden Maschine aus unbekannten Gründen nicht das Flugzeug rechtzeitig zu stoppen und schossen über die Landebahn 23L des Düsseldorfer Flughafens. Dabei fing das Triebwerk Nr. 2 Feuer und brannte völlig aus. Die dreiköpfige Crew konnte die Maschine unverletzt verlassen. weiter »

Waldbrände

Heftige Waldbrände und dadurch ausgelöste weitere Bodenfeuer sorgten durch die heftige Rauchentwicklung für Sichweiten unter 400m auf dem Flughafen Tarakan-Juwata in Indonesien. Dies wurden Piloten einer Boeing 737-200 der Mandala Airlines von Balikpapan kommend zum Verhängnis: Sie setzten zu spät auf und es kam wie es kommen mußte. weiter »

Feuer an Bord

Dramatische Landung einer UPS DC-8 (Registriernummer N748UP) in Philadelphia: Während des Landeanflugs von Flug 1307 auf die Landebahn 27R des Flughafens, meldete die Crew einen Notfall – Rauch breitete sich in der DC-8 aus und auch die Rauchwarnmelder im Cockpit schlugen Alarm. Der Tower informierte umgehend die Flughafenfeuerwehr, welche ausrückte um die Maschine nach der Landung in Empfang zu nehmen. weiter »

Totalschaden im Hangar

Ein Feuer – vermutlich ausgelöst durch vorherige Wartungsarbeiten – zerstörte in der Nacht einen Airbus A300-600 (Registriernummer A7-ABV) der Qatar Airways mitten in einem Hangar auf dem Abu Dhabi International Airport. Laut Gulf Aircraft Maintenance brach das Feuer gegen 04.40 Uhr aus und konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Bilder die bspw. im airliners.de Forum zu finden sind, sprechen jedoch eine andere Sprache … Soweit bekannt gab es keine Verletzten, jedoch wurden zwei weitere Maschinen anderer Fluggesellschaften leicht beschädigt.

Feuer gefangen

Flug CI-120 der China Airlines von Taipei nach Okinawa verlief völlig ereignislos und keiner der Passagiere hätte vermutlich erwartet, das sie Minuten nach der Landung auf dem Flughafen von Naha nur knapp einer Flammenhölle entkommen werden. Kurz bevor die Boeing 737-800 das Terminal erreichte, fing ein Triebwerk Feuer. Vom Bodenpersonal auf das Problem aufmerksam gemacht, ordnete der Pilot die Evakuierung an – zu recht, wie sich zeigen wird. Alle Passagiere und die Crew mußten das Flugzeug über die Notrutschen verlassen. Die Piloten retteten sich durch einen Sprung aus dem Cockpitfenster. Nur Sekunden später explodierte das Triebwerk und hüllte die Boeing in einen Feuerteppich. Ein Mechaniker auf dem Flugfeld berichtete später, das er gesehen hat wie Kerosin aus einem Leck austrat. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse werden nach Einschätzung eines Sprechers des Verkehrministeriums frühstens in einem halben Jahr zu erwarten sein. weiter »

Bruchlandung

Eine harte Landung einer Antonov 12 (Registriernummer 9Q-CER) der Fluggesellschaft Aerolift auf dem Mbuji Mayi Flughafen endete in einem Totalverlust: Die aus Goma kommende Maschine setzte so hart auf, das beide Tragflächen wegknickten und der Rumpf über die Landebahn rutschte. Die Piloten konnten die Antonov links neben der Landebahn sicher zum Stehen bringen, jedoch brach im hinteren Teil ein Feuer aus. weiter »

Überladen in den Tod

Die Piloten einer Antonow 12 (Registriernummer 9Q-CIH) der Service Air Ltd. meldeten knapp zwei Minuten nach dem Start vom Flughafen von Entebbe einen Triebwerksschaden. Eins der vier Triebwerke stand in Flammen und daher entschlossen sich die Piloten nach Entebbe zurückzukehren. Obwohl die Antonow 12 mit den verbleibenden drei Triebwerken sicher manövriert werden kann, verlor die Maschine an Höhe und stürzte knapp 11 km vom Flughafen entfernt in ein bewaldetes Gebiet nahe des Dorfes Bukalaza. Alle sechs Crewmitglieder russischer Herkunft sterben. weiter »

Notlandung mit 12.000 Liter Heizöl an Bord

Die beiden Piloten der Brooks Fuel Inc. transportierten knapp 12.000 Liter Heizöl – bestimmt für eine Goldmine nahe McGrath – als sich das Unglück in Form eines unruhig laufenden Triebwerk langsam ankündigte. Noch bevor sich die Piloten dazu entschieden das Triebwerk abzuschalten, sorgte ein defekter Kolben für einen Triebwerksbrand. Obwohl die Crew sofort die Feuerlöschsysteme aktivierte und auch die entsprechende Warnlampe im Cockpit erlosch, erkannten sie das der Brand noch nicht gelöscht war. Flammen schossen immer noch aus der linken Tragfläche, das Feuer war außer Kontrolle. Beiden wurde klar, das sie den Ausweichflughafen Nenena nicht mehr erreichen konnten. weiter »

Feuer im Cockpit

Der Pilot einer Boeing 777 der American Airlines auf dem Weg von Miami nach San Paolo entschied sich zu einer Notlandung in Caracas nachdem er Brandgeruch im Cockpit bemerkt hat.  Über die Ursache des Brandgeruchs gibt es geteilte Meinungen: Während die Flugaufsicht von einem tatsächlichen Feuer im Cockpit spricht, wiegelt die Fluggesellschaft ab und spricht lediglich von einem Schmorgeruch welcher von einem Kurzschluß in den elektronischen Instrumenten des Cockpits ausgelöst wurde. Was auch immer der Auslöser war, der Pilot hatte sicherlich die richtige Entscheidung getroffen. Alle 245 Passagiere wurden zurück nach Miami gefolgen, von wo aus sie dann auf andere Flüge umgeleitet wurden. weiter »