"Du kannst so rasch sinken, daß du zu fliegen meinst."
Marie von Ebner-Eschenbach

Entführung des Ethiopian Airlines Flug 961

Kurz vor Eintritt in den kenianischen Luftraum stürmen drei Männer äthiopischer Herkunft das Cockpit der Boeing 767-260ER und übernehmen, bewaffnet mit einer Feueraxt und einem Feuerlöscher, die Kontrolle über das Flugzeug und drohen dieses zu sprengen. Über Bordsprechanlage erklären sie das sie Gegner der äthiopischen Regierung sind, Asyl suchen und zudem gerade aus einem Gefängnis entlassen wurden. Die drei Entführer wurden später als unerfahren, psychisch labil und wie betrunken beschrieben und dieser Eindruck bestätigt sich, wenn man den weiteren Hergang dieser Entführung betrachtet … weiter »

Gekapert

Mit einem Sturmgewehr bewaffnet kaperte ein Sudanese knapp 30 Minuten nach dem Start aus Karthum (Sudan) eine Boeing 737 der Air West Fluglinie. Das mit 103 Passagieren besetzte Flugzeug – ursprünglich auf dem Weg in die Krisenregion Dafur – landete sicher in der Hauptstadt des Tschad, N’Djamena. Dort angekommen gab der Flugzeugentführer auf und beantragte bei der französischen Botschaft Asyl. Wie der Entführer es schaffte mit einem Sturmgewehr unbemerkt an Bord zu kommen, ist leider nicht bekannt. weiter »

Zugriff in Las Palmas

Die Boeing 737 der mauretanischen Flugline Air Mauritanie befand sich auf einem Inlandsflug, als ein einzelner mit zwei Pistolen bewaffneter Hijacker die Maschine in seine Gewalt brachte. Laut Agenturberichten wollte der Mann nach Frankreich und dort politisches Asyl beantragen. Da nicht genug Kerosin für den Flug nach Frankreich an Bord war und auch die marrokanischen Behörden eine Zwischenlandung in der West-Sahara verweigerten, blieb nur Las Palmas als möglicher Ausweichflughafen. weiter »