"Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft."
Emil Zátopek

Unfreiwillige Landung

Ein 32 jähriger Deutscher mit amerikanischer Pilotenlizenz kam auf dem Weg vom Saarland nach Prag mit seinem einmotorigen Flugzeug vom Typ ‘Robin’  in eine brenzlige Situation: Der mit 1.1 Promille deutlich unter Alkoholeinfluß stehende Pilot bemerkte nicht, das er nicht genug Treibstoff an Bord hatte. Nahe Bayreuth näherte sich die Tankanzeige der Nulllinie und der Privatpilot sah sich gezwungen, eine Zwischenlandung auf dem Bayreuther Flughafen einzulegen. Problem: Selbst mit Hilfe von GPS und der Unterstützung der Fluglotsen gelang es ihm nicht den Flughafen zu finden. weiter »

Feuer an Bord

Dramatische Landung einer UPS DC-8 (Registriernummer N748UP) in Philadelphia: Während des Landeanflugs von Flug 1307 auf die Landebahn 27R des Flughafens, meldete die Crew einen Notfall – Rauch breitete sich in der DC-8 aus und auch die Rauchwarnmelder im Cockpit schlugen Alarm. Der Tower informierte umgehend die Flughafenfeuerwehr, welche ausrückte um die Maschine nach der Landung in Empfang zu nehmen. weiter »

Notlandung mit 12.000 Liter Heizöl an Bord

Die beiden Piloten der Brooks Fuel Inc. transportierten knapp 12.000 Liter Heizöl – bestimmt für eine Goldmine nahe McGrath – als sich das Unglück in Form eines unruhig laufenden Triebwerk langsam ankündigte. Noch bevor sich die Piloten dazu entschieden das Triebwerk abzuschalten, sorgte ein defekter Kolben für einen Triebwerksbrand. Obwohl die Crew sofort die Feuerlöschsysteme aktivierte und auch die entsprechende Warnlampe im Cockpit erlosch, erkannten sie das der Brand noch nicht gelöscht war. Flammen schossen immer noch aus der linken Tragfläche, das Feuer war außer Kontrolle. Beiden wurde klar, das sie den Ausweichflughafen Nenena nicht mehr erreichen konnten. weiter »

Notlandung nach Triebwerksausfall

Am frühen Morgen herrschte nach einem Triebwerksausfall Aufregung bei Crew und Passagieren an Bord einer Meridiana Maschine auf dem Weg von Catania nach Bologna. Der Pilot entschied sich zur Notlandung auf dem römischen Flughafen Fiumicino und konnte dort die Maschine – flankiert von Rettungsfahrzeugen rund um die Landebahn – sicher landen. Alle 59 Fluggäste wurden auf andere Flugverbindungen umgebucht.

Notlandung am Strand

Zum Entsetzen der Badeurlauber nutze der Pilot einer einmotorigen Maschine den Strand von Jacksonville für eine Notlandung. Bei der Rückkehr von einem Rundflug nach Craig Field, setzte plötzlich der Motor aus und dem Piloten blieb nichts anderes übrig als auf dem zu diesem Zeitpunkt wenig bevölkerten Strandabschnitt zu landen. Die Maschine bohrte sich beim Ausrollen mit dem Bug in den Send und wurde leicht beschädigt. Es gab keine Verletzten. weiter »

Aasgeier trifft Flugzeug

Ein Flugunfall wie aus einem schlechten Film: Ein Aasgeier kollidiert mit einem zweimotorigen Rettungsflugzeug und zerstört die Cockpitscheibe. Durch die Wucht des Aufpralls zerfetzen Glassplitter ein Auge des Piloten, der daraufhin kurzzeitig das Bewußtsein verliert. Während die Maschine mittels Autopiloten weiter auf Kurs bleibt, führen ein mitfliegender Arzt und eine Krankenschwester erste Hilfe Maßnahmen durch. Nach ca. 30 Sekunden erlang der Pilot wieder das Bewußtsein und konnte trotz seines Zustands mit nur einem sehfähigen Auge die Maschine sicher auf dem Flughafen der Stadt Jundiai landen.  Der Aasgeier überlebte den Zusammenprall nicht. weiter »

Vogelschlag ThomsonFly 757

Für 233 Passagiere an Bord einer ThomsonFly Boeing 757 auf dem Weg nach Lanzarote begann der Startvorgang mit einem Erlebnis, welches sie sicherlich nicht so schnell vergessen werden: Ein Vogel wird nur Sekunden nach dem Abheben von einem Triebwerk eingesaugt, welches darauf in Flammen aufgeht. Der Pilot, die Crew und auch die Fluglotsen im Tower handeln äußerst professionell, was unter anderem eindrucksvoll durch den mitgeschnittenen Funkverkehr belegt wird. Nach 45 Minuten kreisend über dem Flughafen, konnte die Maschine ohne weitere Zwischenfälle gelandet werden. weiter »

Triebwerksausfall nach Flammenschlag

Ein Triebwerksausfall direkt nach dem Start veranlaßte den Piloten einer Boeing 747 der United Airlines auf dem Weg nach Peking zur Umkehr zum Flughafen Washington / Dulles. Laut Augenzeugen gab es vor dem Ausfall einen deutlichen Flammenschlag im Triebwerk. Wie üblich in solchen Situationen mußte der Pilot vor der Notlandung seinen Treibstoff ablassen, um so das Risiko eines Feuers bei einer nicht planmäßig verlaufenden Landung zu minimieren. So wurde dann über Dulles kreisend knapp 160.000 Liter Kerosin, ausreichend für einen 13 Stunden Flug, abgelassen. Bei der anschließenden Notlandung gab es keine weiteren Zwischenfälle, der Pilot des United Flug 897 mit 330 Passagieren an Bord landete die Maschine sicher mit den verbleibenden drei Triebwerken.

Plötzliche Rauchentwicklung

Großer Schreck für die 170 Insassen eines Airbus A320 auf dem Weg von Tel Aviv nach Berlin Schönefeld: Kurz vor Erreichen des Zielflughafens breitete sich Rauch in der Kabine aus und veranlaßte den Piloten den Notfall auszurufen. Bei der Landung der israelischen Israir Maschine in Schönefeld stand die Flughafenfeuerwehr bereits bereit, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder verließen das Flugzeug über die Notrutschen. Die Ursache für die Rauchentwicklung wurde schnell ausgemacht: Öldämpfe gelangten vom Triebwerk aus über die Klimaanlage in die Kabine. Laut BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) ist dies nichts ungewöhnliches und da kein Feuer ausgebrochen war, wurden auch keine weiteren Untersuchungen durchgeführt.

Fahrwerksversagen

Bereits während des Landeanflugs auf den Indira Gandhi International Airport von Neu Delhi bemerkte die Crew an Bord eines Airbus A310 der Air India  das es Probleme mit dem Fahrwerk gab. Es kam wie es kommen mußte: Beim Aufsetzen knickte das Bugrad weg, die Maschine sackte mit dem Cockpit vornüber ab und schlitterte über die Landebahn.   Nachdem das Flugzeug zum Stehen gekommen ist, begannen die Rettungskräfte mit der sofortigen Evakuierung der 169 Passagiere. Es gab keine Verletzten. Die Haupt-Runway blieb während der Bergung für mehrere Stunden gesperrt und sorgte so für zahlreiche Verspätungen im weiteren Flugbetrieb. Es sollte nicht die einzigste Notlandung an diesem Tag sein (Story folgt). weiter »