"Du hast nie zu viel Sprit, außer wenn du brennst."
Unbekannt

Notlandung auf der A52

Die Piper PA-34 Seneca befand sich schon im Landeanflug knapp 3 km vor dem Regionalflughafen Essen/Mülheim als der Sprit zuneige ging und so der Pilot sich gezwungen sah, nach alternativen Landemöglichkeiten Ausschau zu halten. Seine Wahl viel auf die – bedingt durch den Feierabendverkehr – stark befahrene A52. Während des Notlandeversuchs touchierte der 46 jährige Pilot erst einen Ampelmast, anschließend ein Brückengeländer und schlug dann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf die Motorhaube eines Audi A3. Ein VW-Bus schaffte es noch knapp dem Flugzeug auszuweichen und prallte in die Leitplanken. weiter »

Feuer im Cockpit

Der Pilot einer Boeing 777 der American Airlines auf dem Weg von Miami nach San Paolo entschied sich zu einer Notlandung in Caracas nachdem er Brandgeruch im Cockpit bemerkt hat.  Über die Ursache des Brandgeruchs gibt es geteilte Meinungen: Während die Flugaufsicht von einem tatsächlichen Feuer im Cockpit spricht, wiegelt die Fluggesellschaft ab und spricht lediglich von einem Schmorgeruch welcher von einem Kurzschluß in den elektronischen Instrumenten des Cockpits ausgelöst wurde. Was auch immer der Auslöser war, der Pilot hatte sicherlich die richtige Entscheidung getroffen. Alle 245 Passagiere wurden zurück nach Miami gefolgen, von wo aus sie dann auf andere Flüge umgeleitet wurden. weiter »

Verdrehtes Bugrad

Kurz nach dem Start in Burbank wurde der Pilot des Flug 292 auf das seitlich verdrehte Bugrad aufmerksam und erklärte den Notfall. Da die Landebahn in Burbank für eine Notlandung nicht lang genug war, entschieden sich Pilot und Luftsicherheiteinsatzkräfte den Airbus A320 der JetBlue Airways Fluglinie nach Los Angeles umzuleiten. Vor Erreichen von Los Angeles kreiste der Pilot über dem Pazifik um, wie üblich bei Notlandungen dieser Art, soviel Kerosin wie möglich abzulassen und so das Brandrisiko bei der durchaus gefährlichen Landung so gering wie möglich zu halten. weiter »

In den Tod gerissen

Eine Fokker 100 der TAM Airlines besetzt mit 55 Passagieren und 5 Besatzungsmitgliedern befand sich gerade im Steigflug auf einer Höhe von 2400m, als eine Bombe unter dem Sitz 18D explodiert und ein 2*3 Meter großes Loch nahe des rechten Triebwerks in den Flugzeugrumpf riß. Der Passagier auf Sitz 18E wurde durch den plötzlichen Druckabfall aus dem Flugzeug hinausgerissen und stürzte 2400m tief in den Tod. weiter »

Schwerer Treffer

Eine Frachtmaschine vom Typ Boeing 737-300 der TNT Airlines war auf dem von Liége nach East Midlands und erreichte den dortigen Flughafen zu einer denkbar ungünstigen Zeit: Zunehmend schlechtes Wetter sorgte für immer schlechter werdende Landebedingungen. Nach insgesamt 30 Minuten in der Warteschleife entschloß man sich dann zur Landung. Eine Meile vor der Landebahn fiel der Autopilot kurzzeitig aus und obwohl die Piloten schnell reagierten, konnten sie nicht verhindern das die Maschine vom Kurs abkam. Mit einer zu hohen Sinkrate und abseits der Landebahn entschlossen sie sich durchzustarten. weiter »

Defekte Hydraulik

Kurz nach dem Start der ATR-72 Maschine der Vietnam Airlines auf dem Weg nach Phu-Quoc-Inseln zeigten die hydraulischen System ein Problem an: Ein undichtes Ventil sorgte für den Komplettausfall der Hydraulik und als Folge konnte das Fahrwerk nicht mehr eingefahren werden. Der Pilot entschied sich zur sofortigen Umkehr zum Flughafen Ho-Chi-Minh-Stadt um dort die Notlandung durchzuführen. weiter »

Feueralarm

Ein Feueralarm an Bord eines Airbus A321 (D-AIRS “Husum”) sorgte auf dem Weg von Berlin Tegel nach München für Aufregung sowohl bei den Passagieren als auch der Flughafenhafenfeuerwehr. Ungefähr 10 Minuten nach dem Start bemerkten Passagiere im hinteren Teil des Flugzeugs Rauch und Brandgeruch. Der Pilot entschloß sich zur sofortigen Umkehr zurück nach Tegel und brachte die Maschine sicher zu Boden. Insgesamt 15 Löschfahrzeuge wurden in Bereitschaft versetzt.  Alle Fluggäste wurden noch am selben Tag auf andere Flüge umgebucht, die Ursache für den Brandgeruch ist nicht bekannt. weiter »

Notlandung in Sibirien

Nach einem Versagen der Bordelektronik mußte eine Boeing 737-300 der russischen Fluggesellschaft KrasAir im sibirischen Omsk notlanden. Bei der Notlandung der aus Tomsk stammenden Maschine, gab es keine Verletzten unter den 108 Passagieren. Die Ursache für den Ausfall der Bordelektronik ist leider nicht bekannt. weiter »

Notlandung auf der A7

Zur Vorgeschichte: In den 70er Jahren war der Flugbetrieb noch mehr mit Handwerk verbunden als in der heutigen hochtechnisierten Zeit. So mußten bspw. bei Maschinen vom Typ Bac 1-11 oder auch der Boeing 747-100 die Triebwerke kurz vor dem Start mit einem eingespritztem Wasser-Methanol gekühlt werden, um so eine Leistungssteigerung für den Start zu erreichen. Dies war voll allem notwendig wenn das Flugzeug vollgeladen war oder auch der Startweg verkürzt werden sollte. Ein Mitarbeiter des Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel verwechselte die Aufbewahrungsbehälter und füllte anstatt des Wasser-Methanol Gemischs Kerosin in die Behälter … weiter »

Mit Gefühl

Wieder einmal sorgte ein defektes Bugrad für Aufregung bei Pilot und Passagieren: Noch in der Luft bemerkte die Crew der MD-83 der Fluggesellschaft Allegiant Air einen Defekt im Bugfahrwerk. Während der gesamte Luftverkehr umgeleitet wurde, kreiste der Pilot knapp eine Stunde über dem Flughafen von Orlando um soviel Sprit wie möglich zu verbrauchen. weiter »