"Fliegen ist nicht gefährlich, Abstürzen dagegen schon."
Unbekannt

Feuer gefangen

Flug CI-120 der China Airlines von Taipei nach Okinawa verlief völlig ereignislos und keiner der Passagiere hätte vermutlich erwartet, das sie Minuten nach der Landung auf dem Flughafen von Naha nur knapp einer Flammenhölle entkommen werden. Kurz bevor die Boeing 737-800 das Terminal erreichte, fing ein Triebwerk Feuer. Vom Bodenpersonal auf das Problem aufmerksam gemacht, ordnete der Pilot die Evakuierung an – zu recht, wie sich zeigen wird. Alle Passagiere und die Crew mußten das Flugzeug über die Notrutschen verlassen. Die Piloten retteten sich durch einen Sprung aus dem Cockpitfenster. Nur Sekunden später explodierte das Triebwerk und hüllte die Boeing in einen Feuerteppich. Ein Mechaniker auf dem Flugfeld berichtete später, das er gesehen hat wie Kerosin aus einem Leck austrat. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse werden nach Einschätzung eines Sprechers des Verkehrministeriums frühstens in einem halben Jahr zu erwarten sein. weiter »

Plötzliche Rauchentwicklung

Großer Schreck für die 170 Insassen eines Airbus A320 auf dem Weg von Tel Aviv nach Berlin Schönefeld: Kurz vor Erreichen des Zielflughafens breitete sich Rauch in der Kabine aus und veranlaßte den Piloten den Notfall auszurufen. Bei der Landung der israelischen Israir Maschine in Schönefeld stand die Flughafenfeuerwehr bereits bereit, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder verließen das Flugzeug über die Notrutschen. Die Ursache für die Rauchentwicklung wurde schnell ausgemacht: Öldämpfe gelangten vom Triebwerk aus über die Klimaanlage in die Kabine. Laut BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) ist dies nichts ungewöhnliches und da kein Feuer ausgebrochen war, wurden auch keine weiteren Untersuchungen durchgeführt.