"Die Raupe, die vom Fliegen weiß, ist noch kein Schmetterling."
Henning Sabo

Plötzliche Rauchentwicklung

Großer Schreck für die 170 Insassen eines Airbus A320 auf dem Weg von Tel Aviv nach Berlin Schönefeld: Kurz vor Erreichen des Zielflughafens breitete sich Rauch in der Kabine aus und veranlaßte den Piloten den Notfall auszurufen. Bei der Landung der israelischen Israir Maschine in Schönefeld stand die Flughafenfeuerwehr bereits bereit, alle Passagiere und Besatzungsmitglieder verließen das Flugzeug über die Notrutschen. Die Ursache für die Rauchentwicklung wurde schnell ausgemacht: Öldämpfe gelangten vom Triebwerk aus über die Klimaanlage in die Kabine. Laut BFU (Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung) ist dies nichts ungewöhnliches und da kein Feuer ausgebrochen war, wurden auch keine weiteren Untersuchungen durchgeführt.

Beinahe abgeschossen

Eine Boeing 777 der Continental Airlines auf dem Weg von New York nach Tel Aviv wäre aus Angst vor einem Terroranschlag beinahe von der israelischen Luftwaffe abgeschossen worden. Die Flugcrew hatte es versäumt den Flug einen Tag vorher beim Kontrolltower des Ben Gurion Flughafens anzumelden.  Als sich die Maschine den Grenzen Israels näherte stiegen Kampfflugzeuge auf und versuchten u.a. per Funk Kontakt aufzunehmen. Ganze sechs Minuten konnte kein Kontakt hergestellt werden, Funksprüche blieben unbeantwortet bzw. war im Hintergrund nur ein beunruhigendes Gemurmel zu hören. weiter »

In letzter Sekunde

Während des Startvorgangs der Boeing 737 füllte sich die Flugkabine der El Al Maschine langsam mit Rauch aus dem Belüftungssystem. Dem Piloten gelang es kurz vor Erreichen der kritischen Startgeschwindigkeit, der Punkt an dem ein Start nicht mehr abgebrochen werden kann, den Startabbruch durchzuführen.  Alle 128 Passagiere wurden über die Notrutschen evakuiert.   Laut einem Sprecher des Ben-Gurion-Flughafens in Tel Aviv gab es keine Verletzten, die genauen Ursachen der Rauchentwicklung sind nicht bekannt.