"Es ist besser, du stehst unten und wärest gerne oben, als umgekehrt."
Unbekannt

Bruchlandung nach Schubproblem

Große Herausforderung für die Crew der Boeing 777 der British Airways beim Landeanflug auf Heathrow: Flug BA038 befand sich im ILS Landeanflug als 3,2 km vor der Landbahn in gerade einmal 138m Höhe die Turbinen nicht mehr auf Schuberhöhung des Autopiloten reagierten. Die sogenannte Airspeed der Boeing war inzwischen zu niedrig, somit verlor die Maschine zu schnell an Höhe und verließ den idealen Anflugweg. Die Piloten versuchten noch manuell die Leistung der Triebwerke zu erhöhen, jedoch ohne Erfolg. Co-Pilot John Coward der in diesem Moment die Kontrolle über das Flugzeug hatte, spürte bereits wie der Steuerknüppel anfing zu virbrieren – ein sicheres Zeichen dafür das die Boeing kurz vor dem Absturz durch Abriß der Luftströmung stand – und er tat das einzig Richtige … weiter »

Fahrwerk knickt ein

Ende 2007 kämpfte die Fluggesellschaft mit einer Folge von Unfällen mit ihren Maschinen vom Typ De Havilland Q400 (auch Dash 8 genannt): Die Unglücksserie startete Flug SK1209 auf dem Weg von Kopenhagen nach Aalborg. Nur Sekunden nach der Landung knickte das rechte Fahrwerk weg und die Maschine rutschte auf der Tragfläche über die Landebahn. Das rechte Triebwerk fing dabei Feuer und Augenzeugenberichten zufolge bohrte sich ein Propeller des Triebwerks in die Flugzeugkabine. weiter »

Triebwerksteile verloren

Großer Schreck für die 300 Passagiere an Bord einer Boeing 777 der Malaysia Airlines auf dem Flug vom schwedischen Flughafen Arlanda nach Kuala Lumpur. Kurz nach dem Start gab es Probleme mit dem linken Triebwerk: Begleitet von einer starken Rauchentwicklung lösten sich Teile des Triebwerks – laut Flughafensprecher Harenstam ein höchst ungewöhnlicher Vorgang. Ein Plane-Spotter drückte im richtigen Augenblick auf den Auslöser und produzierte das nebenstehende spektakuläre Bild (per Klick wie immer in großer Auflösung zu betrachten). weiter »

US 767 – Triebwerksprobleme

Riesenschreck für die 109 Passagiere und 9 Crewmitglieder einer Boeing 767 der US Airways (Registriernummer N656US) auf dem Weg von Amsterdam nach Philadelphia: Nur Sekunden nach dem Start gab es ein Triebwerksproblem, laut Augenzeugen gab es acht laute Knalle und Flammenschlag. Die Maschine wurde sofort zum Amsterdamer Flughafen Schipol zurückgeleitet und konnte Minuten später sicher landen. Grundsätzlich bestand für die Insassen dieses Flugzeugs keine Gefahr, da zweistrahlige Maschinen grundsätzlich auch nur mit einem Triebwerk starten können. Laut Forenberichten reiste ein Mechanikerteam aus Philadelphia an, um das Triebwerk auszutauschen. Einem Hobbyfotografen gelang vermutlich die Aufnahme seines Lebens, das Ergebnis kann man links bestaunen.

Endstation Düsseldorf

Eine mißglückte Landung einer Boeing 747-212B (Registriernummer N808MC) der Atlas Air sorgte für ein ungewöhnliches Ende einer Maschine die fast 30 Jahre lang im Einsatz war. Nach der Landung schaffte es die dreiköpfige Crew der aus Dubai kommenden Maschine aus unbekannten Gründen nicht das Flugzeug rechtzeitig zu stoppen und schossen über die Landebahn 23L des Düsseldorfer Flughafens. Dabei fing das Triebwerk Nr. 2 Feuer und brannte völlig aus. Die dreiköpfige Crew konnte die Maschine unverletzt verlassen. weiter »

Triebwerksversagen nach Start

Der Verlust eines Triebwerks kurz nach dem Start, gehört zu den gefährlichsten Szenarien die in dieser Flugphase auftreten können. Diesmal traf es eine de Havilland DHC-5 Buffalo (Registriernummer 5Y-SRK) die im Auftrag des Internationalen Roten Kreuz unterwegs war und 20 Fässer a 200 Liter Kerosin von Nairobi nach Somalia transportieren sollte … weiter »

St. Maarten: Start eines Airbus A340

Da sich die Videos um die Starts- und Landungen in St. Maarten / Saint Martin zunehmender Beliebtheit erfreuen, hier ein weiterer Leckerbissen: Start eines Air France Airbus A340-300 vom bekannten Princess Juliana Airport. Und natürlich gibt es auch Schaulustige, wenn eine Maschine dieser Größe startet … weiter »

Feuer gefangen

Flug CI-120 der China Airlines von Taipei nach Okinawa verlief völlig ereignislos und keiner der Passagiere hätte vermutlich erwartet, das sie Minuten nach der Landung auf dem Flughafen von Naha nur knapp einer Flammenhölle entkommen werden. Kurz bevor die Boeing 737-800 das Terminal erreichte, fing ein Triebwerk Feuer. Vom Bodenpersonal auf das Problem aufmerksam gemacht, ordnete der Pilot die Evakuierung an – zu recht, wie sich zeigen wird. Alle Passagiere und die Crew mußten das Flugzeug über die Notrutschen verlassen. Die Piloten retteten sich durch einen Sprung aus dem Cockpitfenster. Nur Sekunden später explodierte das Triebwerk und hüllte die Boeing in einen Feuerteppich. Ein Mechaniker auf dem Flugfeld berichtete später, das er gesehen hat wie Kerosin aus einem Leck austrat. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse werden nach Einschätzung eines Sprechers des Verkehrministeriums frühstens in einem halben Jahr zu erwarten sein. weiter »

American Airlines Flug 1572

Die Landebedingungen bei der Landung der American Airlines McDonnell Douglas MD-83 (Registriernummer N566AA) von Chicago nach Hartford waren denkbar ungünstig: Sehr schlechtes Wetter mit Gewitter, starken Turbulenzen und heftigen Seitenwinden sorgten für sehr schwierige Anflugbedingungen. Der Co-Pilot fragte noch kurz vor der Landung via ATIS (einem Informationssystem für den Flugverkehr an den Verkehrsflughäfen) die korrekte Einstellung des Höhenmessers ab, stellte dann aber aus nicht näher bekannten Gründen einen Wert ein, der leicht von der Vorgabe abwich. Kurz nach dem eingeleiteten Landeanflug bekamen die Piloten die Meldung, das aufgrund eines vom Sturm eingedrückten Fenster der Kontrolltower kurzzeitig geschlossen wird, aber ein Lotse zurückbleibt um die Piloten während der Landung zu unterstützen. Etwa zu diesem Zeitpunkt bemerkte die Crew, das der Autopilot aufgrund der widrigen Umstände Probleme hatte, die Höhe und Flugrichtung zu halten – unternahmen aber nichts. weiter »

Boeing 737 im Hummel-Schwarm

Eine Boeing 737 des englischen Ferienfliegers Palmair durchflog auf dem Weg von Bournemouth nach Faro (Portugal) einen dichten Schwarm Hummeln. Obwohl dies zuerst offensichtlich keine Auswirkungen auf die Funktion der Triebwerke hatte, bemerkte der Pilot rund eine Stunde später doch ein Problem mit einem der Triebwerke und entschied sich zur Umkehr nach Bournemouth.  Ingenieure veranlaßten nach einer Untersuchung, das die Boeing aus Sicherheitsgründen auf dem Boden bleibt.

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