"Die Raupe, die vom Fliegen weiß, ist noch kein Schmetterling."
Henning Sabo

Überladen in den Tod

Die Piloten einer Antonow 12 (Registriernummer 9Q-CIH) der Service Air Ltd. meldeten knapp zwei Minuten nach dem Start vom Flughafen von Entebbe einen Triebwerksschaden. Eins der vier Triebwerke stand in Flammen und daher entschlossen sich die Piloten nach Entebbe zurückzukehren. Obwohl die Antonow 12 mit den verbleibenden drei Triebwerken sicher manövriert werden kann, verlor die Maschine an Höhe und stürzte knapp 11 km vom Flughafen entfernt in ein bewaldetes Gebiet nahe des Dorfes Bukalaza. Alle sechs Crewmitglieder russischer Herkunft sterben. weiter »

Notlandung mit 12.000 Liter Heizöl an Bord

Die beiden Piloten der Brooks Fuel Inc. transportierten knapp 12.000 Liter Heizöl – bestimmt für eine Goldmine nahe McGrath – als sich das Unglück in Form eines unruhig laufenden Triebwerk langsam ankündigte. Noch bevor sich die Piloten dazu entschieden das Triebwerk abzuschalten, sorgte ein defekter Kolben für einen Triebwerksbrand. Obwohl die Crew sofort die Feuerlöschsysteme aktivierte und auch die entsprechende Warnlampe im Cockpit erlosch, erkannten sie das der Brand noch nicht gelöscht war. Flammen schossen immer noch aus der linken Tragfläche, das Feuer war außer Kontrolle. Beiden wurde klar, das sie den Ausweichflughafen Nenena nicht mehr erreichen konnten. weiter »

Raketenangriff auf DHL Frachtflugzeug

Aufgrund der diffusen Situation im Irak möchte ich keine Aussage treffen, wer diese Boden-Luft-Rakete abgeschossen hat. Fest steht: Ein Airbus A300-B4 Frachter der DHL wurde kurz nach dem Start vom Flughafen in Bagdad von einer Boden-Luft-Rakete an der linken Tragfläche getroffen. Die Tragfläche und das Triebwerk wurden dabei schwer beschädigt, alle drei Hydrauliksysteme versagten und die Maschine war somit eigentlich nicht mehr zu steuern. Die dreiköpfige Crew schaffte es jedoch mit Hilfe der verbleibenden Triebwerke den Airbus zu steuern und konnten so knapp 25 Minuten später sicher zum Flughafen von Bagdad zurückzukehren. weiter »

Notlandung nach Triebwerksausfall

Am frühen Morgen herrschte nach einem Triebwerksausfall Aufregung bei Crew und Passagieren an Bord einer Meridiana Maschine auf dem Weg von Catania nach Bologna. Der Pilot entschied sich zur Notlandung auf dem römischen Flughafen Fiumicino und konnte dort die Maschine – flankiert von Rettungsfahrzeugen rund um die Landebahn – sicher landen. Alle 59 Fluggäste wurden auf andere Flugverbindungen umgebucht.

Sicherheitslandung in Krakau

Der Pilot der Fokker 100 eines Austrian Airlines Flugs (respektive Austrian Arrows betrieben von Tyrolean, einer Tochtergesellschaft von AUA) auf dem Weg von Helsinki nach Wien entschied sich nach Problemen mit einem Triebwerk für eine Sicherheitslandung auf dem Krakauer Flughafen Balice. Nachdem die Crew ungewöhnliche Temperaturwerte in einem Triebwerk festgestellt hatten, nahmen sie Kontakt zur polnischen Flugsicherung auf und unterbrachen den Flug. Die Fokker 100 landete sicher auf dem Flughafen und alle Passagiere konnten ihre Reise nach Wien mit dem nächsten planmäßigen Flug fortsetzen.

Triebwerksprobleme

Ein Triebwerksausfall nach einem sogenannten “Flame-Out” sorgte kurz nach dem Start vom Zürcher Flughafen für Unruhe an Bord eines Airbus A330. Da Flugzeuge mit zwei Triebwerken grundsätzlich dafür ausgelegt sind, auch mit einem Triebwerk sicher zu manövrieren, konnte der Pilot die Maschine sicher landen. Diese Art von Problemen gehören zu den am meisten trainierten Notfallsituationen in den regulären Simulatortrainingstunden die Piloten immer wieder durchlaufen müssen. Ein Amateurfilmer konnte den äußerst effektvollen Ausfall mitfilmen. weiter »

St. Martin / St. Maarten Jet Blast

Ein weiteres Video vom berühmtesten Strandflughafen der Welt. Bekannterweise liegt der für Touristen und Strandbegeisterte freigegebene Strand direkt neben der Start- und Landebahn des Princess Juliana Airport auf St. Martin. Für Fans aus aller Welt ist es immer wieder ein Erlebnis neben den spektakulären Landungen auch die Starts mit zu verfolgen, hier kann man sehen warum … weiter »

Feldhase ins Triebwerk gesaugt

Pech für einen Feldhasen auf dem Linzer Flughafen: Bei der Landung einer Ryanair Maschine wurde dieser – vermutlich beim Aktivieren des Umkehrschubs – in das Triebwerk gesaugt. Der Pilot verweigerte anschließend aus Sicherheitsgründen den Weiterflug nach London und alle Passagiere mußten auf andere Flüge umgebucht werden.  Das dies – gerade bei größeren Reisegruppen – aber nicht immer problemlos möglich ist, erfuhren die 37 Mitarbeiter einer EDV Firma die sich auf einem Betriebsausflug nach London befanden: Sie verpaßten die geplante Musical-Aufführung und mußten zu hause bleiben. weiter »

Vogelschlag ThomsonFly 757

Für 233 Passagiere an Bord einer ThomsonFly Boeing 757 auf dem Weg nach Lanzarote begann der Startvorgang mit einem Erlebnis, welches sie sicherlich nicht so schnell vergessen werden: Ein Vogel wird nur Sekunden nach dem Abheben von einem Triebwerk eingesaugt, welches darauf in Flammen aufgeht. Der Pilot, die Crew und auch die Fluglotsen im Tower handeln äußerst professionell, was unter anderem eindrucksvoll durch den mitgeschnittenen Funkverkehr belegt wird. Nach 45 Minuten kreisend über dem Flughafen, konnte die Maschine ohne weitere Zwischenfälle gelandet werden. weiter »

Triebwerksausfall nach Flammenschlag

Ein Triebwerksausfall direkt nach dem Start veranlaßte den Piloten einer Boeing 747 der United Airlines auf dem Weg nach Peking zur Umkehr zum Flughafen Washington / Dulles. Laut Augenzeugen gab es vor dem Ausfall einen deutlichen Flammenschlag im Triebwerk. Wie üblich in solchen Situationen mußte der Pilot vor der Notlandung seinen Treibstoff ablassen, um so das Risiko eines Feuers bei einer nicht planmäßig verlaufenden Landung zu minimieren. So wurde dann über Dulles kreisend knapp 160.000 Liter Kerosin, ausreichend für einen 13 Stunden Flug, abgelassen. Bei der anschließenden Notlandung gab es keine weiteren Zwischenfälle, der Pilot des United Flug 897 mit 330 Passagieren an Bord landete die Maschine sicher mit den verbleibenden drei Triebwerken.