"Ein guter Flieger hat gleich viele Starts wie Landungen."
Unbekannt

Orkantief Emma

Die Passagiere von Lufthansa Flug LH 044 sind während des Orkantiefs Emma nur knapp einer Katastrophe entkommen: Mitten im Landevorgang das Airbus A320 mit 132 Passagieren an Bord erfaßte eine heftige Windböe die Maschine und drückte den Airbus zur Seite weg, dabei touchierte die linke Tragfläche die Landebahn. Die Piloten taten das einzig richtige in dieser Situation: Durchstarten und den Airbus wieder in die Luft bringen. Einem Hobbyfilmer gelangen spektakuläre Aufnahmen. weiter »

Fernsehantenne gestreift

Beim Anblick dieser Boeing 727 fühlt man sich in die 70er Jahre zurückversetzt, als Maschinen dieses Typs noch als Passagierflugzeuge den Himmel dominierten. Abgelöst in den 90er Jahren vom Nachfolgemodell 737 werden die verbliebenden Maschinen inzwischen hauptsächlich als Frachtmaschinen eingesetzt, so auch die Boeing 727 (Registriernummer HK-3667X) der Aerosucre. weiter »

In der Luft auseinander gebrochen

Der als Erdumrundungsflug geplante Flug 911 der British Overseas Airways Corporation (BOAC) gehörte zu einem von insgesamt fünf schweren Flugzeugunglücken in Japan im Jahre 1966. Als die Boeing 707 mit der Registriernummer G-APFE den Flughafen von Tokio verlies, rollte sie noch an den rauchenden Trümmern einer DC-8 der Canadian Pacific Airlines, die zuvor auf der Landebahn in Flammen aufging, vorbei. Stunden später zerbrach Flug 911 nahe des Fuji während starker Turbulenzen in der Luft. weiter »

Turkish Airlines Flug 634

Die Maschine vom Typ Avro 146-RJ100 der Turkish Airlines (Registrierung TC-THG) befand sich aus Istanbul kommend im Landeanflug auf Landebahn 34 des Flughafens von Diyarbakir, als den Piloten nur zwei Minuten vor der planmäßigen Landung ein Fehler unterlief der 75 der 80 Personen an Bord das Leben kostete. weiter »

Der Drachenflieger und der Baum

Antonio Montagno, ein italienischer Hobby-Drachenflieger, wird dieses Erlebnis sicher nicht so schnell vergessen: Bei einem Flug von einem der Hügel in der Umgebung von Florenz, erfaßte ihn eine Windboe und drückte ihn in einen Baumwipfel. Dort verfing er sich in 10m Höhe über dem Erdboden derart in den Ästen das er sich nicht selbstständig befreien konnte. Freiwillige Helfer, Zivildienst und die Feuerwehr suchten vergebens nach dem Mann, dessen Absturz von einem befreundeten Drachenflieger beobachtet wurde. Auch der Einsatz von Hubschraubern verlief aufgrund von schlechten Wetter zunächst ergebnislos und es dauerte ganze drei Tage bis ihn Rettungskräfte kopfüber hängend völlig geschwächt aufgefunden haben. Mit Hilfe eines Rettungshubschrauber wurde Montagno dann aus seiner misslichen Lage befreit und sofort in ein Krankenhaus gebracht. weiter »

American Airlines Flug 1572

Die Landebedingungen bei der Landung der American Airlines McDonnell Douglas MD-83 (Registriernummer N566AA) von Chicago nach Hartford waren denkbar ungünstig: Sehr schlechtes Wetter mit Gewitter, starken Turbulenzen und heftigen Seitenwinden sorgten für sehr schwierige Anflugbedingungen. Der Co-Pilot fragte noch kurz vor der Landung via ATIS (einem Informationssystem für den Flugverkehr an den Verkehrsflughäfen) die korrekte Einstellung des Höhenmessers ab, stellte dann aber aus nicht näher bekannten Gründen einen Wert ein, der leicht von der Vorgabe abwich. Kurz nach dem eingeleiteten Landeanflug bekamen die Piloten die Meldung, das aufgrund eines vom Sturm eingedrückten Fenster der Kontrolltower kurzzeitig geschlossen wird, aber ein Lotse zurückbleibt um die Piloten während der Landung zu unterstützen. Etwa zu diesem Zeitpunkt bemerkte die Crew, das der Autopilot aufgrund der widrigen Umstände Probleme hatte, die Höhe und Flugrichtung zu halten – unternahmen aber nichts. weiter »

In den Tod gerutscht

Starker Regen und eine nasse Landebahn sorgten für das größte Flugzeugunglück in der Geschichte Brasiliens. Die Piloten des Airbus A320 der TAM Airlines schafften es nicht die Maschine auf der sehr kurzen Landebahn des Flughafen Congonhas von Sao Paolo zum Stehen zu bringen und versuchten laut Augenzeugen in letzter Sekunde durchzustarten. Aber sie gewannen nicht mehr schnell genug an Höhe – die Maschine schoß über die Landebahn hinaus, überquerte eine Autobahn und raste in ein Frachtlager das direkt an ein Treibstoffdepot grenzte. Die Maschine bohrte sich bis zum Heck in die Gebäude und explodierte zusammen mit den Treibstfoffdepots in einem Flammenball – es gilt als sicher das es keine Überlebenden gab. Die genaue Opferzahl ist zur Zeit nicht bekannt, da es keine genauen Angaben darüber gibt, wieviel Menschen sich zusätzlich in den Gebäuden aufgehalten haben. Glück im Unglück hatten einige der Autofahrer die in der RushHour im Stau auf der Autobahn standen – durch das Durchstart-Manöver überflog die Maschine den Stau. weiter »

Tödliche Ungeduld

Ungeduld führte zu dem bis dato schwersten Flugzeugunglück in der Geschichte der Luftfahrt, als zwei Boeing 747 im Jahre 1977 auf der Ferieninsel Teneriffa kollidierten. Beide Jumbos befanden sich eigentlich auf dem Weg zur Nachbarinsel Gran Canaria: KLM Flug 4805 (Taufname ‘Rijn’) aus Amsterdam kommend mit niederländischen Urlaubern an Bord und Pan-Am Flug 1736 (‘Clipper Victor’) aus New York kommend, mit Urlaubern aus Kalifornien die sich auf dem Weg zu einer Mittelmeer-Kreuzfahrt befanden. Aufgrund eines Bombenanschlags am Flughafen Las Palmas werden aus Sicherheitsgründen sämtliche Flüge zum kleineren Flughafen Los Rodeos auf Teneriffa umgeleitet. Beide Maschinen landen in einem Abstand von knapp 30 Minuten bei – zu diesem Zeitpunkt noch – sonnigem Wetter. weiter »

A-321 Höllenritt

Hier ein weiteres Video welches eindrucksvoll belegt, warum Start und Landung zu den gefährlichsten Phasen eines Flugs gehören. Landeanflug eines Airbus A321 auf den Flughafen von Lissabon während sehr schlechtem Wetter mit starken Seitenwinden. Das Flugzeug fliegt quasi 45 Grad versetzt zur Flugrichtung und erst als sich der Pilot zum Landeabbruch entscheidet, bekommt er die Maschine wieder unter Kontrolle. Die armen Passagiere … weiter »

Überschlag im Tropensturm

Bei der Landung einer McDonnell Douglas MD-11 der China Airlines mitten in einem Tropensturm auf dem Flughafen Chep Lap Kok in Hong Kong, hatte die Maschine während des Endanflugs mit starken Seitenwinden zu kämpfen. Dabei touchierte das rechte Triebwerk die Landebahn und löste sich von der Tragfläche. Als Folge drehte sich das Flugzeug bedingt durch den noch vorhandenen Auftrieb der intakten Tragfläche auf den Rücken, schlug kopfüber auf der Landebahn auf und ging in Flammen auf. weiter »